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„Haus des Geldes“: Wer ist Julia? Neues Crew-Mitglied sorgt für Aufruhr

Author: Kristina KielblockKristina Kielblock |

© TAMARA ARRANZ / Netflix

Neuzugang Julia oder Manila war von Anfang an dabei, wir wussten nur nichts von ihr. Ihre Besetzung sorgt allerdings für Ärger unter den Fans.

In der vierten Staffel von „Haus des Geldes“ lernen wir ein weiteres Mitglied der Bande des Professors kennen. Juanito oder Julia (Belén Cuesta) übernimmt den Job einer verdeckten Geisel und soll die anderen auf dem Laufenden halten, sobald es unter den Gefangenen Aufruhr gibt. Eine Aufgabe, die sie mehr schlecht als recht erledigt.

Was wissen wir schon zur fünften Staffel „Haus des Geldes“? Das Video verrät es euch:

Das Casting des ersten Transgender-Charakters in „Haus des Geldes“ verärgert die Fans

In der vierten Staffel spielt Julia eine ganze besondere Geisel. Davon erfahren wir in den neuen Folgen nach und nach. In der fünften Folge gibt es dann eine Rückblende, in der wir wieder vor dem Überfall aus der ersten Staffel landen, denn Moskau und Oslo sind noch am Leben. Denver und Moskau wollen einen Verwandten, Moskaus Neffen, in die Bande einschleusen. Denver hat mit seinem Cousin Juanito in der Vergangenheit kleinkriminelle Dinger gedreht, sie setzen sich sehr für ihn ein.

Am Busbahnhof erkennen sie Juanito allerdings zunächst nicht wieder, denn er ist inzwischen Julia. Sie ist damit das erste Transgender-Mitglied in der Gruppe und die Serie, die bereits von queeren Charakteren wie Helsinki, Palermo oder Berlin erzählt, macht damit einen Schritt nach vorne bezüglich der Repräsentanz marginalisierter Menschen im TV. Allerdings ist die Schauspielerin Belén Cuesta selbst nicht transgender und das wirft die Frage bei Fans auf, warum nicht die Chance genutzt wurde, eine/n von Spaniens transsexuellen Schauspieler*innen zu casten:

Belén Cuesta selbst findet ihre Besetzung für die Rolle vertretbar und ist nicht die erste Cis-Schauspieler*in, die sich in einer solchen Debatte wiederfindet. In einem Gespräch mit El Espanol bezieht sie zu dieser Thematik Stellung. In ihren Augen ist das Casting legitim, genauso wie es auch legitim wäre, wenn ein/e Transgender-Schauspieler*in einen Cis-Charakter übernehmen würde, wichtig sei dabei eine respektvolle Darstellung.

Belén Cuesta ist eine preisgekrönte und gefragte Schauspielerin in Spanien. Ihr könnt sie in diversen Film- und Serienproduktionen spielen sehen. Sie hat bereits zuvor mit Teilen des Teams und Álex Pina, dem Serienerfinder, zusammengearbeitet. Auf Netflix seht ihr sie noch in der Serie „Vis a Vis“. Sicher ist: Manila alias Julia ist jetzt ein fester Teil des Teams und erweitert es um eine Facette menschlicher Realität. Die Chance, eine/n vielleicht noch nicht so bekannte/n Transgender-Darsteller*in zu besetzen und international bekannt zu machen, wurde eindeutig verpasst.

Wieso taucht Julia erst jetzt auf?

Eine weitere Frage drängt sich bezüglich Manila auf: Wo war sie in der ersten und zweiten Staffel? Was hat sie in dieser Zeit gemacht? Diese und weitere Fragen nach dem Finale der vierten Staffel „Haus des Geldes“ könnt ihr bei uns nachlesen oder euer Wissen bei diesem Test auf die Probe stellen:

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