Die von der UFA Serial Drama produzierte Seifenoper „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ hat in ihrer 25-jährigen Laufzeit bereits viele Tabuthemen abgehandelt. Inzest, (Selbst-)Mord, psychische Krankheiten oder Fehlgeburt sind nur einige solcher Beispiele. Seit Kurzem befasst sich die RTL-Soap im Zuge dreier Neuzugänge mit einem besonders schwierigen Thema und stimmt+ damit nicht nur die Zuschauer nachdenklich. Wie wir jetzt erfahren haben, ließ die neue Storyline der Daily-Soap auch die Darsteller selbst alles andere als unberührt.

UPDATE

GZSZ-Fans erfuhren erst vor wenigen Wochen von dem dramatischen Geheimnis, das die Familie Ahrens mit nach Berlin brachte. Nina (Maria Wedig) wird von ihrem Mann Martin (Oliver Franck) geschlagen - und das nicht zum ersten Mal. Nach außen hin versucht die junge Mutter, den Schein einer perfekten Ehe und Familie zu wahren, doch in Wahrheit droht sie an ihrem gewalttätigen Mann zu zerbrechen. Dass dieses Thema selbst für erprobte Soap-Darsteller kein leichtes ist, hat jetzt auch Luis-Darsteller Maximilian Braun in einem Interview mit RTL eingeräumt.

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Braun ist erst seit kurzem als Ninas und Martins Sohn Luis in der Daily-Soap zu sehen. Der 20-jährige Schauspieler hat sich auf die Thematik übrigens nicht vorbereitet, sondern sich erst im engen Zusammenspiel mit Maria Weding, seiner Serien-Mutter, in die Gefühle des Schülers einfinden können: „Dadurch hab ich so eine gute Beziehung zu Maria und ihrer Rolle aufgebaut, dass ich wirklich Mitleid mit Nina habe, wenn ich sehe, was zwischen Martin und ihr abläuft, wenn Luis nicht zu Hause ist.“ Auch Maria Weding berührt das Schicksal ihrer Rolle zutiefst, vor allem weil Maria nicht stark genug ist, sich von ihrem Mann zu trennen und weiterhin hofft, dass seine Gewaltausbrüche irgendwann aufhören: „Ich denke, dass sie wirklich fest davon überzeugt ist, dass sich Martin ändern kann.“

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Privat haben die beiden Darsteller glücklicherweise noch keine Erfahrungen mit häuslicher Gewalt machen müssen, auch deswegen ist das sensible Thema natürlich eine besondere Herausforderung für die beiden Schauspieler. Braun hofft zumindest, dass die neue Thematik, die deutschlandweit Tausende von Frauen betrifft, etwas bewegt und Bewusstsein schafft: „Wenn wir mit unserer Geschichte diese Menschen ansprechen und ihnen in irgendeiner Weise helfen können, dann wäre das doch das Beste, was passieren kann.“ 


News vom 21. September 2017

Mit der sympathischen Familie Ahrens hat der hippe Kolle-Kiez gleich drei neue Gesichter dazugewonnen. Erst kürzlich berichteten wir, dass Oliver Franck alias Martin Ahrens die junge Familie mit seinem Umzug nach Berlin komplettierte. Obwohl die Ahrens‘ nach außen hin den Schein einer glücklichen Familie wahren, merkten eingeschworene GZSZ-Fans schnell, dass hinter der perfekten Fassade etwas nicht stimmen kann.

Ab Oktober können sich GZSZ-Fans auf ein neues Gesicht freuen!

Neues Thema bei GZSZ: häusliche Gewalt

Die offensichtlichen Spannungen zwischen Luis und seinem Vater Martin sind kaum zu übersehen. Und es steckt weitaus mehr dahinter als ein harmloser Vater-Sohn-Konflikt: Mit der neu eingeführten Familie beginnt zugleich das Kapitel eines neuen Tabuthemas: häusliche Gewalt. In der kommenden Folge am Freitag wird das, was zumeist hinter verschlossenen Türen stattfindet, erstmals in einem Cliffhanger angedeutet und tritt in den folgenden Wochen dann deutlicher zutage.

Martin Ahrens war schon in der Vergangenheit gewalttätig

Nina Ahrens leidet unter ihrem Mann Martin, der schon in der Vergangenheit zu Gewaltausbrüchen neigte. Den Stress bei seinem Job lässt der Familienvater an seiner Frau aus: Das erklärt natürlich auch die schwierige Beziehung zu seinem Sohn Luis. Zunächst sollte sich die Situation nach dem Umzug gebessert haben, doch dann kehrt Martin wieder zu alten Verhaltensmustern zurück.

Dieser GZSZ-Liebling könnte schon bald zurückkehren!

Um der sensiblen Thematik gerecht zu werden, gingen die GZSZ-Autoren übrigens auf Nummer sicher und holten sich Rat bei Experten und Ärzten, wie DWDL.de jetzt berichtet. Wohin sich die Storyline in den nächsten Wochen genau entwickeln wird, bleibt abzuwarten. GZSZ-Fans dürften aber hoffen, dass Nina Ahrens sich schnell Hilfe holt und nicht länger hinter verschlossenen Türen leiden muss.

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