Grey's Anatomy Poster

„Grey's Anatomy“-Spin-off „Seattle Firefighters“ floppt bei ProSieben

Marek Bang  

Was im Krankenhaus funktioniert, sollte auf der Feuerwehrwache nicht schief gehen. Pustekuchen. Nach brauchbarem Start muss der Serien-Neustart des „Grey’s Anatomy“-Ablegers „Seattle Firefighters“ mittlerweile kräftig Federn lassen. Das dürften sich die Verantwortlichen bei ProSieben anders vorgestellt haben.

Während „Grey’s Anatomy“ weiterhin überzeugende Zahlen schreibt, sieht es für den neuen Ableger „Seattle Firefighters“ weniger rosig aus. Bereits seit seiner zweiten Woche auf ProSieben lässt das Interesse der Zuschauer an der Serie merklich nach. Verlief die Premiere noch zufriedenstellend, sieht es jetzt deutlich düsterer aus. 

Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sank von anständigen 11 Prozent zur Premiere auf schwache 6,9 Prozent und damit weit unter den Senderschnitt. Nur noch 890.000 Menschen insgesamt schalteten am Mittwoch, den 26. September 2018 bei ProSieben ein, um die neusten Abenteuer aus der Feuerwache in Seattle zu verfolgen. Das bedeutet einen deutlichen Abstieg und lässt nichts Gutes für die Zukunft der Feuerwehr-Serie vermuten, wie die Kollegen von Quotenmeter berichten.

Nur eine Serie kann am Mittwochabend bei ProSieben überzeugen 

Nicht nur die Feuerwehr musste am Mittwochabend auf ProSieben leiden, auch die im Anschluss gesendete Comedyserie „Younger“ war ein Misserfolg. Hier sind die Zahlen noch schwächer als bei den „Seattle Firefighters“. Nur 5,4 und 4,8 Prozent Marktanteile in der werberelevanten Zielgruppe konnten die beiden ausgestrahlten Episoden erzielen. Verlassen konnten sich die Programmplaner von ProSieben einmal mehr einzig auf den Dauerbrenner „Grey’s Anatomy“. Zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr konnten sehr gute 10,5 Prozent in der umworbenen Zielgruppe eingefahren werden. Insgesamt schalteten 1,37 Millionen Fans ein.

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