Dank der neuesten Folge von „Game of Thrones“ wissen wir endlich, was der Nachtkönig wirklich will – und es ist natürlich nichts Gutes…

– Achtung, Es folgen Spoiler zur 2. Folge der 8. Staffel von „Game of Thrones!  –

Bislang schien der Plan des Nachtkönigs ziemlich simpel zu sein: alle Lebenden töten, um mit seiner Zombiearmee Westeros zu erobern. Bran (Isaac Hempstead-Wright) enthüllte in Folge 2 von Staffel 8 jedoch endlich das wahre Ziel des Nachtkönigs: Bran selbst oder vielmehr der Dreiäugige Rabe, der er inzwischen ist.

Wie Bran in der Episode „A Knight of the Seven Kingdoms“ (hier geht es zur ausführlichen Review von t-online) erzählte, habe der Nachtkönig schon mehrmals versucht, frühere Dreiäugige Raben zu töten. Das sahen wir beispielsweise in Staffel 6 in der Folge „Die Tür“. Dort fiel der von Max von Sydow gespielte Rabe den Untoten zum Opfer.

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Warum will der Nachtkönig den Dreiäugigen Raben töten?

Der Darsteller des Nachtkönigs, Vladimir Furdik, verriet im Gespräch mit Entertainment Weekly schon vor dem Start der Staffel, dass sein Charakter eine bestimmte Person töten möchte. Jetzt wissen wir, dass es sich dabei um den Dreiäugigen Raben, also Bran handelt.

Der Grund dafür: Als Dreiäugiger Rabe hat Bran Zugang zu der kompletten Vergangenheit von Westeros. Er ist quasi ein personifiziertes Geschichtsbuch, wodurch er schon Jons wahre Herkunft aufgedeckt hat. Das ist dem Nachtkönig ein Dorn im Auge. Der Herrscher der Untoten will die Lebenden komplett vernichten, beginnend bei ihrer Erinnerung. Denn wie Samwell (John Bradley) anmerkte, seien Menschen ohne eine Geschichte und ohne Erinnerungen nichts weiter als Tiere. Entsprechend ist Bran das perfekte Ziel für den Nachtkönig.

Wie es aussieht, wenn der Nachtkönig gewinnt, verriet schon dieser Trailer:

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Der finstere Herrscher hat zudem einen Trumpf in der Hinterhand oder vielmehr auf Brans Unterarm. Dort hinterließ der Nachtkönig in der erwähnten Folge „Die Tür“ seine Spur, wodurch es ihm damals gelang, die magische Verteidigung des Dreiäuigen Raben zu umgehen. Jetzt dient ihm sein Zeichen als eine Art Peilsender, durch den er ständig weiß, wo sich Bran aufhält.

Das wollen die Lebenden wiederum zu ihrem Vorteil ausnutzen. Schließlich hat die Armee der Untoten eine Schwachstelle: den Nachtkönig selbst. Wenn sie ihn töten, zerfallen all seine Soldaten zu Staub, so zumindest die hoffnungsvolle Theorie. Entsprechend bietet sich Bran als Köder an, um den Nachtkönig von seiner Armee zu trennen, ihn gezielt in die Mangel zu nehmen und zu vernichten.

Ganz so einfach dürfte es kaum werden, schließlich ist das hier immer noch „Game of Thrones“. Der Nachtkönig hat einen Eisdrachen in der Hinterhand und vermutlich noch ein oder zwei weitere Trümpfe, die für Probleme sorgen dürften. Dazu kommen wir aber erst in der nächsten Folge, wenn die Schlacht von Winterfell beginnt.

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