Seit dem Ende von „Game of Thrones“ gab es viele Diskussionen darum, ob die Serie schlüssig zu Ende gebracht wurde. Einige Plot-Punkte, Charakterentwicklungen sowie Prophezeiungen blieben offen – nicht jedoch Aryas große Prophezeiung! Achtung: Es folgen Spoiler zur achten Staffel von „Game of Thrones“.

In „Game of Thrones“ drehte sich viel um Hellsicht, Visionen und Prophezeiungen und viele Geschicke der Charaktere wurden davon gelenkt. In der finalen Staffel von „Game of Thrones“ lernte der Zuschauer bei der großen Schlacht um Winterfell, dass Melisandres (Carice van Houten) Prophezeiung für Arya Stark (Maisie Williams) aus Staffel 3 eine schwerwiegende Bedeutung für die Serie hatte. Warum sich diese vollständig erfüllt hat, zeigen wir euch nach dem Video.

Aryas große Prophezeiung – eine Erinnerung

Seit dem Finale ist etwas Zeit vergangen, in der sich Fans fehlende Informationen selbst zusammenreimen konnten – zuletzt wurde beispielsweise Aryas unglaublicher Sprung aus dem Nichts beim Mord am Nachtkönig durch die Dokumentation „The Last Watch“ entschlüsselt (hier erklären wir euch, wie sie es geschafft hat).

Eine größere „Lücke“ im Plot von „Game of Thrones“ war Aryas wichtigste Prophezeiung: In Staffel 3 Folge 6 traf sie auf Melisandre, als diese Gendry von den Brüdern ohne Banner mitnahm. Die Rote Priesterin sah Arya genau an und sagte: „Ich sehe eine Dunkelheit in dir, und in dieser Dunkelheit blicken Augen zurück. Braune Augen, blaue Augen, grüne Augen, Augen, die du für immer schließen wirst. Wir werden uns wieder treffen.“ Diese Prophezeiung bekam in der finalen Staffel eine wichtige Bedeutung, als Melisandre in Folge 3 Arya daran erinnerte und diese daraufhin loszog, um die Nachtkönig zu töten – die blauen Augen. Fans spekulierten, dass die braunen Augen die von Walder Frey waren und wünschten sich für Arya, dass sie Cerseis grüne Augen auch noch schließen und diese damit auch von ihrer Liste streichen würde.

Nach der verheerenden Schlacht um Königsmund in Folge 5 wurde dieser Job allerdings von einem Haufen Steine erledigt. Fans lenkten die Deutung der Prophezeiung daraufhin auf Daenerys um – Schauspielerin Emilia Clarke hat ebenfalls grüne Augen (und in ihrem Charakter könnte sich das grüne Seefeuer spiegeln, welches sie bei ihrem grausamen Rachezug durch Königsmund hochgejagt hat). Nach dem tragischen Tod der Drachenmutter im Finale von „Game of Thrones“ durch die Hand ihres Liebhaber-Neffen Jon Snow schien die Erfüllung der Prophezeiung unvollständig zu sein: Arya tötete keinen weiteren Hauptcharakter.

Welche Fragen nach dem Finale von „Game of Thrones“ noch offen sind, zeigen wir euch hier:

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Diese Fragen hat das Ende von „Game of Thrones“ nicht beantwortet (oder nur teilweise)

Arya hatte die grünen Augen bereits im Finale von Staffel 7 geschlossen

Möchte man Aryas große Prophezeiung dennoch wörtlich erfüllt wissen, muss man dafür nur ein paar Folgen zurückblicken. Im Finale der siebten Staffel tötete sie bereits einen wichtigen Hauptcharakter, der sich seine eigene Grube von der ersten Staffel an selbst gegraben hat: Petyr Baelish aka Kleinfinger. In den Büchern wird er beschrieben als jemand mit dunklen Haaren, mit einigen Strähnen grau darin, und „lachenden grünen Augen, wie die einer Katze“. Dass der Tod bedeutend genug war, ist den Fans klar, schließlich war es Kleinfinger, der Aryas und Sansas Vater bereits in Staffel 1 hinterging, von da an sein Netz aus Intrigen weiterspann und nicht zuletzt dafür verantwortlich war, dass Sansa Ramsay Bolton heiraten musste. Beim Wiedersehen der Schwestern in Winterfell in Staffel 7 versuchte Kleinfinger, diese weiter zu manipulieren, bekam dafür jedoch im Staffelfinale seine gerechte Strafe: Arya schlitzte mit seinem eigenen Dolch aus Valyrischem Stahl seine Kehle auf und erfüllte damit Melisandres Prophezeiung über die grünen Augen.

Wie die Kollegen von Screen Rant ganz richtig anmerken, musste diese Prophezeiung aus Staffel 3 – wie viele der Prophezeiungen in der TV-Serie – nicht unbedingt wörtlich verstanden werden: Arya hat so oder so im Laufe ihrer Reise unzählige Menschen getötet und Augen geschlossen, deren spezifische Augenfarben keine Rolle spielten. Kleinfinger-Darsteller Aidan Gillan hat selbst keine grünen Augen, sondern blaue. Darüber können Fans nun weiter streiten.

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