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„Freud“: Premiere auf der Berlinale 2020 – dann Start auf Netflix

Author: Kristina KielblockKristina Kielblock |

Freud Poster

Es wird düster und abgründig: „Freud“ ist das neue TV-Serienprojekt von Marvin Kren, der mit „4 Blocks“ einen großen Erfolg feierte. Netflix hat sich die Serie geschnappt, Premiere feiert sie auf der diesjährigen Berlinale

Die neue deutsch-österreichische Produktion „Freud“ ist das neue Regieprojekt von Filmemacher Marvin Kren. Dieser hat sogar eine persönliche Verbindung zu dem Vater der Psychoanalyse, denn er ist im selben Wiener Bezirk aufgewachsen, in dem Freud 100 Jahre zuvor praktiziert hat.

Netflix erstes Original aus Österreich auf der Berlinale

Die ersten drei Folgen der achtteiligen Serie sind als Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale zu sehen. Das bedeutende Ereignis der Filmbranche findet vom 20. Februar bis zum 1. März 2020 in Berlin statt. Das Programm ist noch nicht veröffentlicht, daher ist noch unbekannt, wann genau die drei Freud-Folgen zu sehen sein werden.

Anschließend ist die Produktion bei Netflix im Stream abrufbar. Netflix hat noch keinen Starttermin genannt, aber im März oder spätestens im April 2020 sollte mit den Folgen beim Anbieter zu rechnen sein.

„Freud“: Psychoanalytiker jagt einen Serienkiller

  • In acht einstündigen Folgen erzählt die Crime-Serie vom jungen Sigmund Freud, dessen Theorien im Wien des 19. Jahrhunderts vor allem auf Gegenwehr bei den Kollegen stoßen.
  • Auf der Jagd nach einem mysteriösen Serienmörder im Jahre 1886 verbündet sich der junge Psychologe mit Hang zum Kokainrausch mit dem ungarischen Kommissar und Kriegsveteran László Kiss sowie dem Medium Fleur Salomé. Ihre Ermittlungen führen sie durch die dunkelsten Gassen von Wien und legen die tiefen Abgründe der menschlichen Seele frei.
  • Der Cast kann sich sehen lassen: Anja Kling, Robert Finster, Ella Rumpf, Georg Friedrich, Christoph Krutzler, Philipp Hochmair, Noah Saavedra und Brigitte Kren, die Mutter des Regisseurs sind dabei.
  • Die Produzenten Moritz Polter (Bavaria) und Heinrich Ambrosch (Satel Film) setzen darauf, dass Regisseur Kren seine „furiose Handschrift und erzählerische Kraft“ ebenso überzeugend in der Inszenierung von „Freud“ einsetzt, wie es bei „4 Blocks“ - wahrscheinlich die beste deutsche Serienproduktion jemals - der Fall war. Das Drehbuch liefern Stefan Brunner („Tatort“) und Benjamin Hessler. Marvin Kren selbst kann sich mit dem Projekt gut identifizieren:

Ich bin sozusagen unter der Originalcouch von Sigmund Freud groß geworden - sprich: aufgewachsen im selben Bezirk in Wien, in dem er seine Praxis hatte. Der Unterschied: Als ich geboren wurde, hatte die Welt schon fast 100 Jahre von Sigmund Freuds bahnbrechenden Erkenntnissen profitiert. Wir modernen Menschen leben in postfreudianischen Zeiten. Sich eine Welt vorzustellen, in der das ‚Selbst‘ noch ein blinder Fleck auf der Landkarte der Erkenntnis war - die Zeit vor Sigmund Freud also - macht für mich den ungeheuren Reiz und die Herausforderung dieser Serie aus. Ich möchte mit ‚Freud‘ eintauchen in die finsteren Gassen Wiens vor der Jahrhundertwende, und darin das Spiegelbild des Labyrinths der menschlichen Seele entdecken, das ihn zu seinem Lebenswerk inspiriert hat. Abgründig, schillernd und gefährlich!

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