Disenchantment Poster

„Disenchantment“ Staffel 2: Netflix & Groening auf epischer Reise bis 2021

Kristina Kielblock  

Netflix hatte von Anfang an 20 Episoden der neuen animierten Groening-Sitcom geordert. Jetzt sind noch einmal 20 dazu gekommen. „Disenchantment“ bis 2021!

Der Schöpfer von „Die Simpsons“ und „Futurama“, Matt Groening, hat sich mit Netflix verbündet und damit die Zukunft seiner neuen Zeichentrickserie „Disenchantment“ bis ins Jahr 2021 gesichert. Der Streaminganbieter hat zu den bereits georderten 20 Episoden noch weiter 20 nachbestellt. Insgesamt vier Teile zu je zehn Folgen.

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Der Cliffhanger am Ende der Staffel ist zu ertragen, deutet die Zukunft der Serie jedoch deutlich an. Das Team wusste von Anfang an, dass sie (mindestens) zwei Staffeln mit jeweils zehn Episoden produzieren. Die erste Staffel ist seit dem 17. August 2018 bei Netflix im Stream zu sehen, die Produktion hatte aber schon zweieinhalb Jahre zuvor begonnen.

Es steckt eine Menge Arbeit in einer halben Stunde animierter Serienfolge. Selbst wenn die neuen zehn Folgen schon komplett geschrieben sind, heißt das nicht, dass auch der Prozess der Animation bereits fertiggestellt ist.

Eine epische Reise bis 2021

Netflix hat bei Eigenproduktionen die Tendenz, den jährlichen Erscheinungsturnus ihrer Serien einzuhalten. Was heißen würde, wir könnten im Sommer 2019 mit neuen Abenteuern von Prinzessin Bean und ihren Freunden in einer zweiten Staffel „Disenchantment“ rechnen. Die nächsten zehn Folgen kämen dann im Sommer 2020.

Matt Groening freut sich über die Zusammenarbeit mit Netflix vor allem deshalb, weil der Anbieter ihm die Möglichkeit gibt, seine Geschichten über mehrere Folgen zu erzählen. Die Struktur von Sitcom-TV-Sendungen erfordert abgeschlossene Episoden.

Beispielsweise war für „Die Simpsons“ eigentlich angedacht, dass Krusty, der Clown in Wirklichkeit Homer ist, der mit diesem Alter Ego versucht, besser in Kontakt mit seinem Sohn zu kommen. Eine solche Geschichte wäre aber für das Fernsehen zu komplex gewesen.

Jetzt hat er sogar die Gewissheit, bis 2021 Zeit zu haben, eine wirklich verworrene neue Welt zu entwerfen.

Die erste Staffel kommt etwas zäh in die Gänge und sicherlich hängen bei einer neuen Groening-Produktion auch die Erwartungen viel zu hoch, dennoch sind wir gespannt, ob sich die Serie in der zweiten Staffel – auch bezüglich der Gags – noch steigern kann.

Kritiker und Publikum reagierten durchwachsen auf die Fantasy-Serie, die für die nächsten Jahre fester Netflix-Bestandteil geworden ist.

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