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Die verlorene Tochter

  

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Das Krimidrama mit Henriette Confurius ist eine clever konzipierte Familien-Saga über die Rückkehr einer vor zehn Jahren spurlos verschwundenen jungen Frau.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die verlorene Tochter: Das Krimidrama mit Henriette Confurius ist eine clever konzipierte Familien-Saga über die Rückkehr einer vor zehn Jahren spurlos verschwundenen jungen Frau.

    Das Krimidrama mit Henriette Confurius ist eine clever konzipierte Familien-Saga über die Rückkehr einer vor zehn Jahren spurlos verschwundenen jungen Frau.

    Wenn sich horizontal erzählte Geschichten über mehrere Episoden erstrecken, handelt es sich meist um Spielfilme in mehreren Teilen, selbst wenn die einzelnen Episoden möglicherweise mit einem Cliffhanger enden. Christian Jeltsch (Buch) und Kai Wessel (Regie) nutzen das Format jedoch sehr geschickt: „Die verlorene Tochter“ ist dramaturgisch ausgesprochen clever konzipiert. Die sechs Teile beginnen mit den stets gleichen Bildern ausgelassen feiernder Jugendlicher beim Kleinstadtschulfest. Die Ereignisse werden jedoch jedes Mal aus der Perspektive einer anderen Figur gezeigt. Auf diese Weise setzt sich nach und nach das Puzzle dieses mit einem kaltblütigen Verbrechen endenden Abends zusammen.

    Im Kern klingt Jeltschs Geschichte übersichtlich: Zehn Jahre nach ihrem spurlosen Verschwinden während des Schulfests taucht Isa von Gems (Henriette Confurius), Spross einer Brauereidynastie und designierte Nachfolgerin ihres Vaters (Christian Berkel), wie aus dem Nichts wieder auf. Die Erinnerung an ihr altes Leben ist allerdings wie ausgelöscht. Auf dieser Basis entwirft das Drehbuch eine Handlung von eindrucksvoller Komplexität: Für sieben Menschen hat sich das Dasein vor zehn Jahren grundlegend geändert, und nicht jeder freut sich über Isas Rückkehr.

    Während andere Produktionen dieser Art (etwa „Das Verschwinden“, ARD 2017) von der Suche handeln, beschreibt „Die verlorene Tochter“, wie Isa durch ihre Rückkehr alles durcheinanderbringt, und natürlich ist es besonders reizvoll, dass sie sich die Fragen aller Fragen stellt: Wer bin ich? Zu den faszinierendsten und dank der Wandlungsfähigkeit von Henriette Confurius auch verblüffendsten Momenten gehören Isas Begegnungen mit ihrem jüngeren Alter Ego. Die Schauspielerin, die für das ZDF unter anderem bereits in den Mehrteilern „Die Wölfe“ (2009) und „Tannbach - Schicksal eines Dorfes“ (2015, 2018) mitgewirkt hat, verkörpert die innere Zerrissenheit der jungen Frau mit großer Intensität; Alexander Fischerkoesens Bildgestaltung setzt ihre ohnehin rätselhaft anmutende Schönheit ins perfekte Licht. Jeltsch hat sich allerdings auch eine tolle Rolle ausgedacht: Schockiert blickt Isa in ihre eigenen Abgründe; das Monster sind nicht immer die anderen. Auch die weiteren Figuren haben ihre Geheimnisse. Eins ist besonders finster, und weil diese Person um jeden Preis verhindern will, dass es ans Licht kommt, ist schließlich Isas Leben in Gefahr.

    Christian Jeltsch und Kai Wessel gehören zu den renommiertesten Vertretern ihrer Fächer, beide sind mit allen wichtigen Fernsehpreisen ausgezeichnet worden; Jeltsch unter anderem für „Einer geht noch“ (Grimme-Preis, 2001) und „Bella Block - Das Glück der Anderen“ (Deutscher Fernsehpreis, 2006), Wessel für „Leben wäre schön“ (Grimme-Preis, 2004) und „Zeit der Helden“ (Deutscher Fernsehpreis, 2013). Der Autor hat in den letzten zwanzig Jahren die Vorlagen für Dutzende von in der Regel sehenswerten TV-Produktionen geliefert; zu bekanntesten Werken des Regisseurs gehört die Serie „Klemperer - Ein Leben in Deutschland“ (1999), außerdem hat er einige bemerkenswerte Beiträge für die ZDF-Reihe „Spreewaldkrimi“ gedreht. „Die verlorene Tochter“ ist ihre erste Zusammenarbeit. Die Sorgfalt im Detail zeigt sich nicht zuletzt an den lautstark knarrenden Dielen im ansehnlichen Herrenhaus derer von Gems; das Geräusch steht für Tradition und Stil, lässt aber gleichzeitig erahnen, warum die junge Isa hier unbedingt raus wollte. tpg.

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