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Die Tore der Welt

  
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Filmhandlung und Hintergrund

Auf den internationalen Markt ausgerichteter, aufwändig ausgestatteter Mittelalter-Mehrteiler nach Ken Folletts gleichnamigem Roman.

Im England des frühen 14. Jahrhunderts herrschen unruhige Zeiten. Der hundertjährige Krieg mit seinen wechselnden Fronten bestimmt die Politik im Großen wie im Kleinen, selbstbewusstes Bürgertum prallt auf einen unnachgiebigen Adel und Klerus, neue Ideen erschüttern Wissenschaft und Religion. Mitten im Getümmel verlieben sich der junge Architekt Merthin und die angehende Ärztin Caris, doch das Schicksal schickt sie zunächst auf getrennte Wege. Ihn in die Ferne, sie ins Kloster. Aber die Natur findet ihren Weg.

Im mittelalterlichen England prallen alte Ideen auf neue, und ein junges Paar sucht gegen widrige Umstände sein Glück. Epische Miniserie, eine internationale Prestige-Fernsehproduktion nach dem gleichnamigen Bestseller von Ken Follett.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Die Tore der Welt: Auf den internationalen Markt ausgerichteter, aufwändig ausgestatteter Mittelalter-Mehrteiler nach Ken Folletts gleichnamigem Roman.

    Auf den internationalen Markt ausgerichteter, aufwändig ausgestatteter Mittelalter-Mehrteiler nach Ken Folletts gleichnamigem Roman.

    Tandem Communications genoss auch schon vor der Verfilmung des Ken-Follett-Bestsellers „Die Säulen der Erde“ einen ausgezeichneten Ruf, aber der Mehrteiler hat bewiesen, dass das Unternehmen auch am ganz großen Rad drehen kann. Andererseits hat vermutlich gerade der internationale Zuschnitt vor zwei Jahren einen größeren Erfolg auf dem heimischen Fernsehmarkt verhindert: Das überwiegend mit Briten besetzte Epos wirkte auf deutsche Zuschauer zwangsläufig wie ein Import. Die Zuschauerzahlen pendelten sich daher nach gut acht Millionen zum Auftakt ab Teil zwei auf gut sechs Millionen ein.

    In ähnlichen Bereichen wird sich vermutlich auch „Die Tore der Welt“, erneut koproduziert mit Scott Free, bewegen. Mit unter anderem Hannes Jaenicke, Nora von Waldstätten und Kostja Ullmann wirken zwar auch namhafte deutsche Schauspieler mit, aber nur in Nebenrollen; die Hauptdarsteller sind hierzulande praktisch unbekannt. Außerdem kann die aufwändige Produktion ähnlich wie „Die Säulen der Welt“ nicht verhehlen, dass Autor John Pielmeier und Regisseur Michael Caton-Jones („Rob Roy“, „Der Schakal“) Rücksicht auf den internationalen Fernsehmarkt nehmen mussten: Im Unterschied zum vom ZDF kofinanzierten Mehrteiler „Borgia“ ist die Follett-Verfilmung gewissermaßen feiertagsfrei. Während es in den Romanen des Briten gern deftig und gewalttätig zugeht, ist die Umsetzung fast schon züchtig ausgefallen.

    Gewöhnungsbedürftig ist die kleinteilige Erzählweise. Im Unterschied zum deutschen TV-Movie werden die Szenen kaum ausgespielt, ständig hüpft die Handlung von einem Erzählstrang zum anderen. Letztlich geht es wie in allen Geschichten dieser Art um Liebe und Tod. Außerdem wird nach Kräften intrigiert; das beginnt schon beim Königshaus, das außerdem den bevorstehenden Hundertjährigen Krieg gegen Frankreich finanzieren muss. Aber die Historie bildet bloß den Rahmen für viele mittelalterliche Alltagsgeschichten.

    Auch diese Follett-Verfilmung beeindruckt durch ihren großen Aufwand und eine durch und durch glaubwürdig wirkende Rekonstruktion des 14. Jahrhunderts. Im Gegensatz etwa zur Sat.1-Trilogie über die Abenteuer der „Wanderhure“ fehlt dem Vierteiler aber jene innere Spannung, die sich erst dann einstellt, wenn man sich mit den Hauptfiguren identifiziert. Und so bleibt „Die Tore der Welt“ in erster Linie ein Ausstattungswerk, das wie viele internationale TV-Koproduktionen etwas seelenlos wirkt. tpg.
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