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Historischer TV-Zweiteiler nach der gleichnamigen Romanvorlage des Autorenduos Iny Lorentz.

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Die Pilgerin

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Kritikerrezensionen

  • Die Pilgerin: Historischer TV-Zweiteiler nach der gleichnamigen Romanvorlage des Autorenduos Iny Lorentz.

    Skandalträchtig und spirituell: Nach „Unsere Mütter, unsere Väter“ verfilmte der preisgekrönte Regisseur Philipp Kadelbach einen Roman von Iny Lorenz.

    Einer der prominentesten Sendeplätze des ZDF ist der des großen Mehrteilers zum Jahresauftakt. Nach dem Quotenschlager „Das Adlon“ wollen die Mainzer nun mit der Bestsellerverfilmung „Die Pilgerin“ nach einem Roman des Autorenduos Iny Lorenz („Die Wanderhure“) punkten. Hier wie dort in der Hauptrolle: Josefine Preuß. Sie spielt die Kaufmannstochter Tilla, die ihrem verstorbenen Vater den letzten Wunsch erfüllen will: Sein einbalsamiertes Herz soll nach Santiago de Compostela gebracht werden, um sein Seelenheil zu retten. Verkleidet als Pilger Moritz macht sich Tilla auf den gefahrvollen Weg nach Spanien.

    Für „Die Pilgerin“ kam in den wichtigsten Departements das bewährte Team von „Unsere Mütter, unsere Väter“ erneut zusammen. Durch seine moderne, visuell überzeugende Erzählweise setzt Philipp Kadelbach auch mit „Die Pilgerin“ Maßstäbe. Er inszeniert den Zweiteiler mit viel Liebe zum Detail, so dürfen über dem Essen die Fliegen schwirren, die Räume werden überwiegend mit Kerzenlicht erhellt und die Zähne der Hauptdarsteller sind nicht immer strahlend weiß. Die von Kameramann David Slama eingefangenen Actionszenen sind heftig und hart, auch bei den Landschaftsaufnahmen ist von malerischem Mittelalter selten eine Spur. Kadelbach gibt den Figuren – gerade im ersten Teil – Zeit sich zu entwickeln. Josefine Preuß trägt überwiegend Trauer, echte kurze Haare – und in der Pilgergruppe ein kiloschweres Kreuz; auch dabei wurde auf Realitätstreue Wert gelegt. Für erfrischende Leichtigkeit sorgt Jacob Matschenz als Side-Kick. Als Mit-Pilger sind ausdrucksstarke Schauspieler wie Ernst Stötzner oder Roeland Wiesnekker zu sehen. Natürlich dürfen, wie üblich bei Iny Lorenz-Werken, verschiedene Psychopathen (u.a. Volker Bruch) sowie die Verquickung von Sex- und Gewalt nicht fehlen. Aber auch das macht eben ihr Erfolgsrezept aus, auf das das ZDF mit „Die Pilgerin“ bewusst setzt. sw.

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