Filmhandlung und Hintergrund

DDR-Fernsehspielreihe nach tatsächlichen Kriminalfällen.

Kriminalität – so die Auffassung der DDR-Führung – spielte in der gut entwickelten sozialistischen Gesellschaft keine nennenswerte Rolle. Trotzdem konnte eine „Pflege des sozialistischen Rechtsbewusstseins“ nicht schaden. Deshalb bekam der Staatsanwalt das Wort und berichtete in jeder Folge über – meist kleinere – Verbrechen von DDR-Bürgern. Dabei kamen keine Ermittler zum Einsatz und wurden keine Täter gejagt. Vielmehr ging man den Fragen nach, welche Umstände zu dem jeweiligen Verbrechen geführt haben, welche Motive den Täter geleitet haben und welche Auswirkungen das Geschehene auf die sozialistische Gesellschaft hat.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Staatsanwalt hat das Wort: DDR-Fernsehspielreihe nach tatsächlichen Kriminalfällen.

    1965 als „Rechtsbelehrung“ vom DDR-Fernsehen ins Leben gerufen, entwickelte sich die Fernsehspielreihe über wahre Verbrechen von DDR-Bürgern zum wahren Dauerbrenner mit Kultcharakter. Gesicht der Sendung war über Jahrzehnte der Jurist Peter Przybylski. Der Staatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft der DDR half bei der Auswahl der Fälle und fungierte als Moderator des Geschehens. Am Ende jeder Sendung verkündete er das Strafmaß für den Täter – immer streng nach sozialistischer Sichtweise, versteht sich. Vom Publikum geschätzt wurden jedoch vor allem die spannenden Spielszenen, für die viele renommierte Autoren, Regisseure und Schauspieler engagiert wurden, darunter bekannte Namen wie Ulrich Mühe, Jenny Gröllmann, Rolf Hoppe, Jörg Schüttauf, Henry Hübchen, Ezard Haußmann und Walther Plathe. Bis zur Absetzung im Jahr 1991 liefen insgesamt 191 Folgen dieser „kriminalistischen Fernsehspiele“. Die Wende überlebte diese Serie allerdings nicht.

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