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Zweiteiliges TV-Familiendrama mit Mario Adorf in der Titelrolle als Marzipanfabrikant, den eine alte Schuld einholt.

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Der letzte Patriarch

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Kritikerrezensionen

  • Der letzte Patriarch: Zweiteiliges TV-Familiendrama mit Mario Adorf in der Titelrolle als Marzipanfabrikant, den eine alte Schuld einholt.

    Mit diesem opulenten Zweiteiler machen ARD Degeto und UFA dem großen Schauspieler Mario Adorf ein würdiges Geschenk zum achtzigsten Geburtstag.

    Die Rolle des Patriarchen gehört nicht erst seit „Der große Bellheim“ zu Mario Adorfs Paraderollen. Als Marzipanfabrikant Konrad Hansen verkörpert er einen Tycoon am Scheideweg. Die Handlung setzt ein, als Konrad Hansen sein alteingesessenes und erfolgreiches Unternehmen an seinen Nachfolger übergibt. Dass er sich dabei nicht für seinen Erstgeborenen Sven (Kai Scheve) entscheidet, der verlässlich und genau das Stammwerk in Lübeck führt, sondern für seinen Sohn Lars (Max Urlacher), der die Expansion nach China einfädelte, ist für alle Familienmitglieder ein Schock und es kommt zum Streit. Hansen bleibt jedoch bei seinem Entschluss. Er reist mit Lars und seiner jungen Frau Valerie (Ursula Karven) nach Shanghai. Konrad Hansen interessiert allerdings weniger die Eröffnung ihrer neuen Produktionsstätte, als vielmehr der Besuch bei einem Heiler, denn er ist krank. Doch dann spielt ihm jemand eine brisante Information zu: Produktpiraten haben sein Marzipan perfekt imitiert, kennen anscheinend das streng gehütete Geheimrezept. Sein Firmen-Imperium steht plötzlich vor dem Einsturz. Mit Hilfe seiner langjährigen Freundin Ruth und des Journalisten Florian (Heio von Stetten) muss Konrad Hansen kurz vor dem Ruhestand noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um sein Lebenswerk zu retten.

    Mario Adorf verkörpert auch mit beinahe Achtzig noch perfekt die Rolle des Unternehmers, der sogar in Zeiten der Globalisierung für das Wohl seiner Firma und seiner Angestellten kämpft. Dass die Figur dabei auch Schattenseiten aufweist, ist dem vielschichtigen Drehbuch von Brigitte Blobel zu verdanken; Konrad Hansen war und ist ein Filou und ein unbarmherziger Geschäftsmann. Adorf ist dann besonders überzeugend, wenn er zeigen kann, wie der Tycoon zweifelt, sich selbst in Frage stellt, über seine eigenen Fehler trauert. Ihm zur Seite steht Hannelore Elsner als zupackend-positive Modemacherin und Schäferin. Auch die weiteren Rollen sind punktgenau besetzt: Kai Scheve berührt als depressiver Sohn, Max Urlacher ist als leichtfertiger Überflieger eine Überraschung, Heio von Stetten gibt glaubhaft den Kosmopoliten. Erwähnenswert ist nicht zuletzt die Regie von Michael Steinke, der von seiner langjährigen Erfahrung mit Auslandsdrehs profitiert und mit leichter Hand bildstarke Locations und große Emotionen zusammenbringt. sw.

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