Das Pubertier

  

Filmhandlung und Hintergrund

Sechsteilige ZDF-Serie über eine Tennagerin und ihre Familie , die wie der gleichnamige Kinofilm auf dem Bestseller von Jan Weiler basiert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Pubertier: Sechsteilige ZDF-Serie über eine Tennagerin und ihre Familie , die wie der gleichnamige Kinofilm auf dem Bestseller von Jan Weiler basiert.

    Eltern sind vom Mars, Töchter stammen aus einem völlig anderen Sonnensystem: Das ist, auf den Punkt gebracht, der Inhalt der auf dem Bestseller von Jan Weiler beruhenden ZDF-Serie „Das Pubertier“.

    Während der zwei Monate zuvor gestartete Kinofilm auf den Star Jan Josef Liefers zugeschnitten ist, feiert die Serie Mia Kasalo. Die 14jährige Berlinerin zeigte ihr enormes Talent schon als Flüchtlingsmädchen an der Seite von Wolfgang Stumph in der Tragikomödie „Blindgänger“. Als „Pubertier“ gelingt ihr eine eigentlich unmögliche Gratwanderung: Einerseits verkörpert sie die 13-jährige Carla derart schlecht gelaunt und kratzbürstig, dass die Bezeichnung „Pubermonster“ ungleich treffender wäre. Andererseits muss Mia natürlich zumindest andeuten, warum sie noch bis vor Kurzem Papas Liebling war. Beides macht sie dank der Führung durch die Regisseure Oliver Schmitz und Uwe Janson ganz vorzüglich. Ganz gleich, welche Emotionen Carla auslebt: Mia Kasalo meistert jede Herausforderung mit einer für ihr Alter bemerkenswerten Souveränität. Pasquale Aleardi ist als Erzähler der Hauptdarsteller, aber Mia ist der Star der Serie. Natürlich kommt ihr dabei entgegen, dass das Autorenteam rund um David Ungureit eine Figur geschaffen hat, die jede Schauspielerin als Geschenk betrachten würde.

    Der Rest ist Wohlfühlfernsehen. Praktisch jede Einstellung signalisiert die typische Leichtigkeit vieler Filme, die das ZDF gern donnerstags ausstrahlt: Die Farben sind knallbunt und voller Wärme, die Sonnenscheinbilder von einem Licht getränkt, das jede Baracke zu einem Kandidaten für „Schöner Wohnen“ machen würde. Weiler war an den Drehbüchern zwar nicht beteiligt, aber sie folgen seinem episodischen Konzept. Dennoch bauen die einzelnen Folgen aufeinander auf. Auslöser der Handlung ist ein positiver Schwangerschaftstest, den Carlas Vater Jan zufällig im Bad findet. Auf die Idee, er könnte zum dritten Mal Vater werden, kommt er gar nicht erst, schließlich ist Gattin Sara (Chiara Schoras) Sexualpädagogin; Folge eins besteht daher aus einem regelrechten Dominoeffekt, weil sich ein Missverständnis ans nächste reiht. Außerdem erfährt Jan, dass er mit Mitte vierzig zum Scheidungskind wird, weil sich sein Vater Eberhard (Dietrich Hollinderbäumer) eine Geliebte zugelegt hat. Der Jungbrunnen ist ausgerechnet Jans einstige Mitschülerin Heidi (Annette Frier), mit der er in jungen Jahren ebenfalls mal was hatte. Amüsant sind auch die Kurzauftritte von Anica Dobra als patzige Putzfrau, und damit Jan garantiert ständig unter Strom steht, ruft dauernd seine Redakteurin Ute (Elzemarieke de Vos) an und erinnert ihn daran, dass er der Redaktionsschluss für seine Kolumne naht.

    Noch besser als der fast schon verschwenderische Umgang mit kleinen Einfällen am Rande war die Idee, Jans spontane geistige Reaktionen durch kurze Einschübe zu illustrieren. Diese kleinen Highlights sind dank der passenden Musik ungemein wirkungsvoll, denn sie stehen nicht nur für die ironische Haltung der gesamten Produktion, sie illustrieren auch ganz wunderbar die typischen Vatergefühle: Wenn Carla ihrem Erzeuger beiläufig erklärt, er wisse längst nicht alles über sie, sieht er sie vor seinem geistigen Auge rauchen, saufen und koksen. Erinnerungsfetzen werden auf die gleiche Weise bebildert. Die Comic-Methode ist schon deshalb brillant, weil sich die Drehbücher auf diese Weise umständliche Erklärungen ersparen. Bei der Erwähnung von Eberhards Gespielin zeigt Jans Kopfkino umgehend sein eigenes Erlebnis mit Heidi; mehr muss man nicht wissen. tpg.

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