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"Schnauze Lübke!": Sony plant Danger Mouse-Film

Kino.de Redaktion |

Erst kürzlich wurde der Klassiker der 1980er mit den Stimmen von Alexander Armstrong, Kevin Eldon und Stephen Fry fürs Fernsehen wiederbelebt, und nun soll Danger Mouse auch die große Leinwand erobern. Sony Pictures Animation und StudioCanal haben die Pläne für den Film gemeinsam ausgebrütet, mit Neal Moritz und Toby Ascher an Bord, die den satirischen Schabernack über den Miniatur-Superspion produzieren werden. Ihre Geburtsstunde erlebte die britische TV-Zeichentrickserie Danger Mouse in den frühen 80er-Jahren, damals von Brian Cosgrove und Mark Hall produziert. Ausgestrahlt wurde die Originalserie von 1981-1992. Ins deutsche Fernsehen gelangte sie ab 1985. Insgesamt wurden hierzulande 52 Epidoden in der ARD ausgestrahlt.

Protagonist und titelgebende Figur der Serie, die sich als liebevolle James Bond-Parodie versteht, ist eine weiße Maus mit Augenklappe - seines Zeichens Top-Agent beim britischen Secret Service. Danger Mouse wird gemeinsam mit seinem Gehilfen Lübke (ein ängstlicher Hamster) immer wieder von Geheimdienstchef Colonel K (ein Chinchilla) beauftragt, die Welt vor Fieslingen zu retten, die nach der Weltherrschaft streben. Das Hauptquartier der Verbrechensbekämpfer befindet sich unmittelbar unterhalb von Scotland Yard, in der Baker Street in London, getarnt von einem großen Briefkasten. Erzfeind von Danger Mouse und Oberboss von F.O.W.L. ("Fiese Organisation für weltweite Lumpereien") ist Baron Ekel von Etzmolch mit seinem Handlanger dem durchtriebenen Raben Stiletto Mafiosi. Weitere Bösewichter sind beispielsweise Graf Duckula, der später sein eigenes Spin-Off erhielt.

Über den Plot des Films ist derzeit noch überhaupt nichts bekannt. Es stellt sich zudem die Frage, wie viel vom authentisch britischen Charme der Serie erhalten bleibt oder ob in der Kinofassung Danger Mouse komplett amerikanisiert werden wird. In der deutschen Fassung brachte der Titelheld mit seinem charakteristischen "Schnauze Lübke!" seinen oft weinerlich quängelnden Assistenten stets zum Schweigen; bezeichnend für die Serie war seinerzeit überdies der Off-Sprecher, der das Geschehen begleitete und es mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus kommentierte.

(Bild: Universal/Music/DVD)

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