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Filmhandlung und Hintergrund

Von ihrem Mann hintergangen, setzt die tief enttäuschte Clara ihn bei der Silberhochzeit kurzerhand vor die Tür und versucht fortan, das elterliche Weingut alleine weiterzuführen.

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Kritikerrezensionen

  • Claras Schatz: Von ihrem Mann hintergangen, setzt die tief enttäuschte Clara ihn bei der Silberhochzeit kurzerhand vor die Tür und versucht fortan, das elterliche Weingut alleine weiterzuführen.

    Das ist aber auch ein starkes Stück: Ausgerechnet am Tag der Silbernen Hochzeit findet die wackere Winzerin Clara heraus, dass ihr Mann sie seit Jahr und Tag betrogen hat. Aber nicht etwa mit einem anderen Weibsstück, Gott bewahre: Eine Segelyacht hat er sich gekauft, indem er mit zielstrebiger Beharrlichkeit bei jeder Weinprobe einen kleinen Obulus beiseite gelegt hat. Vor den versammelten Festgästen weist Clara den Lumpen vom Hofe. Der, nicht faul, reißt sich noch rasch Claras gesammelte Schätze unter den Nagel und macht sich mit ihren uralten Weinen aus dem Staub.

    „Claras Schatz“ sei ein „Winzermärchen“, findet man beim ZDF. Mag sein; vor allem aber ist der Stoff ein Vehikel für Hannelore Elsner. Wer sich noch nicht sattgesehen hat an der stolzen Mimin: Hier kann er es zur Genüge nachholen. Regisseur Hans-Erich Viet, einst Grimme-preisgekrönt für seinen unkonventionellen Dokumentarfilm „Schnaps im Wasserkessel“, schenkt der Schauspielerin in diesem allenfalls solide inszenierten Rührstück mehr Raum als nötig. Elsner darf nicht nur singen (der Kirchenchor probt „Cabaret“, ausgerechnet); mit Zottelperücke, Dschingis-Khan-Bärtchen und großen Schritten schlüpft Clara auch noch in die Rolle ihres Mannes, um beim skrupellosen italienischen Weinhändler ihren Familienschatz zurückzukaufen. Immerhin gibt es auf diese Weise einen hübschen Abstecher nach Italien, der allen Beteiligten sicher viel Spaß gemacht. Bloß Clara nicht: Die muss feststellen, dass der Italiener offenbar mit just jenem Charmebolzen (Paolo Malco) unter einer Decke steckt, der ihr seit geraumer Zeit heftig den Hof macht. Und dann steht in Teil zwei (Sonntag um 20.15 Uhr) plötzlich der Göttergatte (Rudolf Kowalski) wieder vor der Tür.

    Das Drehbuch zum Zweiteiler stammt von Barbara Engelke, die sich beim Mainzer Sender unsterbliche Meriten als Autorin von zehn Pilcher-Adaptionen verdient hat. Immerhin: Wer Pilcher und daher Engelke mag (aber eben nicht Anke), der kommt auch bei „Claras Schatz“ auf seine Kosten. tpg.

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