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Streaming-Tipps zur Corona-Krise: 13 Serien zum Überstehen der Quarantäne (Netflix, Amazon, Sky)

Author: Philipp SchleinigPhilipp Schleinig |

© Universal / Warner / Netflix

Die Quarantäne-Bestimmungen in Zeiten des Coronavirus werden auch in Deutschland immer intensiver. Wer jetzt zu Hause bleiben muss und noch ein passendes Serien-Programm zum Durchschauen sucht, wird in diesem Artikel hoffentlich fündig.


Es ist schon eine absurde und besorgniserregende Situation, in die der Coronavirus die Welt im Jahr 2020 gebracht hat. Zu Hause bleiben, insofern möglich, ist das Gebot der Stunde. Das Internet ist nun voll von Empfehlungen und Tipps, wie man seine freie Zeit in den eigenen vier Wänden nun am besten nutzt. Wir wollen uns an dieser Stelle aber einmal auf das fokussieren, was wir glauben, gut zu können – Serien-Tipps zu geben.

Und so findet ihr in der folgenden Übersicht einmal unsere Highlights, die ihr euch aktuell auf den gängigsten Streaming-Anbietern – wir wählten Netflix, Amazon und Sky – anschauen könnt und in den meisten Fällen auch genügend Material bieten.

Am 24. März startet der Streaming-Dienst Disney+ auch in Deutschland. Sichert euch noch jetzt bis zum 23. März den Frühbucherrabatt!

„Brooklyn Nine-Nine“ – Andi

Die herrlich chaotische Sitcom um den verplanten Polizisten Jake Peralta und sein liebenswertes Team ist genau das richtige für die aktuelle Situation. Netflix bietet euch fünf Staffeln mit jeweils mindestens 22 Folgen, also reichlich Material für unterhaltsame Ablenkung. Zudem sind die einzelnen Episoden nicht einmal 30 Minuten lang, weswegen ihr sie entspannt mit anderen Arten der Ablenkung mischen könnt, um Lagerkoller perfekt zu umgehen.

  • verfügbar bei Netflix
  • fünf Staffeln à 22 bis 23 Folgen à circa 20 Minuten pro Folge

„Ku’damm 56“ – Anne

Die unkonventionelle Monika (Sonja Gerhardt) kann und will sich den Forderungen ihrer Mutter – eine sichere Ehe einzugehen und eine traditionelle Hausfrau zu werden – nicht unterordnen und geht ihren eigenen Weg.
Die dreiteilige Mini-Serie kommt mit Gesangs- & Tanzeinlagen manchmal locker-leicht daher, befasst sich aber auch ausgiebig mit dem Frauenbild und den gesellschaftlichen Konventionen sowie den historischen Besonderheiten im geteilten Berlin der Nachkriegszeit. (Wer nach den drei Episoden im Tanzfieber ist, kann direkt mit „Ku’damm 59“ weitermachen und sich schon mal auf „Ku’damm 63“ freuen.)

  • verfügbar bei Amazon (in Prime enthalten) & Netflix
  • eine Staffel à drei Folgen à circa 90 Minuten pro Folge

„Lovesick“ – Bea

Nachdem Dylan erfährt, dass er Chlamydien hat, muss er die „frohe Botschaft“ an seine Verflossenen weitergeben. Mit jeder Begegnung aus seiner Vergangenheit – und der Hilfe seiner Freunde – findet der zerstreute Dylan zu sich selbst.
Wer mal eine Auszeit vom Coronavirus braucht und sich stattdessen lieber heiteren Themen widmen will, sollte „Lovesick“ nicht verpassen. Mit viel englischem Humor und einer Prise Liebesdrama wird man über drei Staffeln mit je sechs bis acht Folgen bestens unterhalten: Perfekt zum Bingen.

  • verfügbar bei Netflix
  • drei Staffeln à sechs bis acht Folgen à circa 25 Minuten pro Folge

„Breaking Bad“ – Dennis

Es soll ja immer noch Leute da draußen geben, die „Breaking Bad“ bis heute noch nicht gesehen haben. Jetzt gibt es allerdings keine Ausreden mehr, dieser außergewöhnlichen Serie, die definitiv zu den besten aller Zeiten gehört, nicht zumindest mal eine Chance einzuräumen. Denn dieses Werk ist nicht nur erzählerisch, sondern auch inszenatorisch eine ganz große Hausnummer, die sich qualitativ von Staffel zu Staffel steigert und selbst im großen Finale nicht enttäuscht. Ein echtes Serien-Juwel, das man gesehen haben MUSS.

  • verfügbar bei Netflix & Amazon (kein Prime)
  • fünf Staffeln à sieben bis 15 Folgen à circa 45 Minuten pro Folge

„BoJack Horseman“ – Ella

Wer denkt, Animationsserien sind nur für Kinder, wird von „BoJack Horseman“ überrascht sein. Die Geschichten rund um den depressiven Pferdemann und seine Freunde regen mit schweren Themen wie Sucht, mentale Gesundheit und Existenzkrisen zum Nachdenken an. Gleichzeitig ist die Serie, auch wenn es manchmal etwas tiefsinniger werden kann, sehr unterhaltsam, humorvoll und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

  • verfügbar bei Netflix
  • sechs Staffeln à zwölf bis 16 Folgen à circa 25 Minuten pro Folge

„Unbreakable Kimmy Schmidt“ – Gregor

Die Comedy-Serie „Unbreakable Kimmy Schmidt“ ist überdreht, albern und mit ihren skurrilen Charakteren wunderbar liebenswert. Es ist schlicht unmöglich, dem menschgewordenen Sonnenschein Kimmy Schmidt zuzusehen und dabei nicht bessere Laune zu bekommen – auch unter Hausarrest.

  • verfügbar bei Netflix
  • vier Staffeln à zwölf bis 13 Folgen à circa 30 Minuten pro Folge

„Kingdom“ – Helena

Die historische Zombie-Serie „Kingdom“ spielt in einem feudalen Königreich, das durch eine Seuche ins Chaos stürzt. Neben nervenaufreibender Action, die oftmals „The Walking Dead“ in den Schatten stellt, bekommt ihr politische Ränkespiele nach dem Vorbild von „Game of Thrones“ geboten. „Kingdom“ ist für alle empfehlenswert, die eine aufregende Seuchen-Serie sehen wollen, die fast prophetisch den aktuellen Zeitgeist einfängt.

  • verfügbar bei Netflix
  • zwei Staffeln à sechs Folgen à circa 50 Minuten pro Folge

„When Heroes Fly“ – Krizzy

„When Heroes Fly“ erzählt von israelischen Armee-Freunden, die elf Jahre nach einem traumatisierenden Ereignis gemeinsam nach Kolumbien reisen, um eine Freundin zu retten. Ein wirklich krasser Trip und so spannend, dass die Folgen fast ohne Cliffhanger auskommen.

  • verfügbar bei Netflix
  • eine Staffel à zehn Folgen à circa 40 Minuten pro Folge (die Pilotfolge 77 Minuten)

„Pastewka“ – Marek

Wer in den heutigen Zeiten etwas leichte Kost zur Zerstreuung benötigt, der wird bei Komiker Bastian Pastewka und seiner gleichnamigen Serie sicher fündig. In stolzen 97 Folgen tritt er von einem Fettnäpfchen ins nächste und sorgt dabei für Lacher in Dauerschleife. „Pastewka“ ist daher mein Feel-Good-Tipp für alle, die nach ein wenig Aufmunterung suchen.

  • verfügbar bei Amazon (in Prime enthalten)
  • zehn Staffeln à acht bis zwölf Folgen à circa 25 Minuten pro Folge

„Avatar – Der Herr der Elemente“ – Nino

„Avatar - Der Herr der Elemente“ ist eine fantastische Serie, mit der man sich aktuell die Zeit vertreiben kann. In drei Kapiteln wird der aufregende Kampf zwischen dem Avatar Aang und der Feuernation erzählt. Dabei sind die Charaktere grandios geschrieben und obwohl es sich hierbei um eine Animationsserie handelt, löst sie die großen Emotionen aus.

  • verfügbar bei Netflix
  • drei Staffeln à 20 bis 21 Folgen à 25 Minuten pro Folge

„Succession“ – Philipp

Eine kaputtere Familie als die Roys hat es wohl selten im Serien-Bereich gegeben. Und wenn euch jetzt andere Beispiele wie „Shameless“ oder die Whites in „Breaking Bad“ einfallen, dann spricht das nur dafür, „Succession“ eine Chance zu geben. Die mehrfach ausgezeichnete HBO-Serie folgt einem reichen Familien-Clan, der sich im Grunde genommen um die Nachfolge ihres Vaters als CEO bei einem Multimilliarden-Medienkonzern streitet. Mit diversen Anleihen aus der Realität ist das nicht nur ein spannendes Thema, sondern wird auch gleichzeitig durch großartige Schauspieler*innen und einer mitreißenden Inszenierung getragen.

„Girls“ – Susan

Mit „Girls“ hat die selbsterklärte Feministin Lena Dunham im Jahr 2012 nicht nur eine wahnsinnig kluge, sondern vor allem vielschichtige Serie in die Welt gebracht. Vier New Yorker Freundinnen scheitern und wachsen an der großen Herausforderung der Selbstverwirklichung und suchen dabei Halt im Miteinander, in Beziehungen, Affären oder im vermeintlichen Traum-Job. Gnadenlos ehrlich und wunderbar ironisch porträtiert Dunham eine Generation mit anhaltendem Wachstumsschmerz, dessen Linderung nur in der Einsicht liegen kann, dass kein Gefühl endgültig ist.

„Crazy Ex-Girlfriend“ – Teresa

Rebecca Bunch zieht für ihre Jugendliebe Josh Chan von New York nach West Covina, Kalifornien. Ihre Vorstellungen von Liebe passen jedoch nur selten zur harten Realität. Während Rebecca nicht ohne Tadel inszeniert wird, überzeugt „Crazy Ex-Girlfriend“ vor allem dank skurriler Nebenfiguren, dem Aufbrechen von Klischees aus Liebesfilmen und jeder Menge Ohrwurm-verdächtiger Songs über ganz normale Probleme.

  • verfügbar bei Netflix
  • vier Staffeln à 13 bis 18 Folgen à circa 40 Minuten pro Folge

Wir hoffen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist und ihr die schwierige Zeit etwas besser übersteht. Passt auf euch auf!

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