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Bad Cop - Kriminell gut

  

Filmhandlung und Hintergrund

Serie um einen Kleinkriminellen, der die Rolle seines erschossenen Zwillingsbruders als Kriminalkommissar schlüpft.

Bad Cop - Kriminell gut im Stream

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Bad Cop - Kriminell gut, Staffel 1

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Kritiken und Bewertungen

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19 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

  • Bad Cop - Kriminell gut: Serie um einen Kleinkriminellen, der die Rolle seines erschossenen Zwillingsbruders als Kriminalkommissar schlüpft.

    Die RTL-Serie mit David Rott ist eine interessante Variation vom Bullen aus einer anderen Welt, schöpft aber ihr Potenzial nicht vollends aus.

    Zumindest vom Ansatz her ist „Bad Cop“ die originellste Krimiserie seit „Der letzte Bulle„: Der Hamburger Kriminalkommissar Jesko Starck ist eigentlich Berufsverbrecher. Sein Bruder Jan ist in die Rolle geschlüpft, nachdem Jesko in seiner Gegenwart von einem Drogenhändler erschossen worden ist. Ähnlich wie viele andere Krimireihen der letzten Jahre kombiniert „Bad Cop“ eine horizontal erzählte Handlung mit einem jeweiligen Fall. Die Fortsetzungsebene gilt allerdings nicht der Jagd nach dem Mörder des Bruders, sondern dem Privatleben: Jeskos Ehe steckt in einer tiefen Krise, Gattin Bea (Alma Leiberg) hat ihn vor die Tür gesetzt. Dass sich Jan in Bea verliebt, ist eine reizvolle Ergänzung zur Krimihandlung. Aber schon Folge zwei („Klassentreffen“) wirkt über weite Strecken wie eine ganz normale Krimiepisode: Als ein wegen seiner Gentrifizierungspläne verhasster Immobilienhändler ermordet wird, vermutet Jan, dass die geldgierige Witwe dahintersteckt; eine frühere Mitschülerin (Julia Brendler) des Mordopfers hätte ebenfalls ein gutes Motiv. Anders als der dicht inszenierte Auftakt ist die zweite Folge jedoch spannungsärmer. Es macht zwar immer noch Spaß, David Rott zuzuschauen, aber die Intensität nimmt deutlich ab. Auch das ist eine Parallele zu vielen semiseriell erzählten Formaten: Die einzelnen Fälle sind meist nicht so spannend wie der rote Faden. „Bad Cop“ schöpft zudem das Potenzial nicht voll aus; so wird zum Beispiel nur kurz angedeutet, dass die Polizei Jan für den Mörder seines Bruders hält. Beim Rollentausch kommt irritierend hinzu, dass Rott in Folge eins hochdeutsch spricht, sich aber mit Folge zwei einen starken Hamburger Akzent zugelegt hat und außerdem flapsige Sprüche klopft; das passt nicht recht zu dem braven Bild Jeskos, das der Vorspann vermittelt. Neben der Ausgangsidee des Polizisten, der gewissermaßen aus einer anderen Welt kommt, gibt es weitere Überschneidungen mit „Der letzte Bulle“. Die vom heutigen RTL-Fiction-Chef Philipp Steffens produzierte Sat.1-Serie lebte letztlich vom Mit- und Gegeneinander der beiden Hauptfiguren, weil Mick Brisgaus spießiger Kollege mehr und mehr in den Mittelpunkt rückte. Auch „Bad Cop“ knüpft an die Krimi-Tradition des Buddy Movie an: Jeskos neuer Partner Luís Pinto (Daniel Rodic) ist ein eifriger Kommissarsanwärter mit Migrationshintergrund, der frisch von der Polizeischule kommt und immer wieder verblüfft feststellt, dass Jans Methoden in keinem Lehrbuch stehen; aber natürlich spürt er auch, dass irgendwas mit seinem Vorgesetzten nicht stimmt. Trotz vieler sehenswerter Ansätze wirkt „Bad Cop“ unterm Strich, als wäre mehr drin gewesen. Immerhin passt die rockige Musik gut zu Tonfall und Stimmung der Serie, die RTL im Doppelpack mit „Alarm für Cobra 11“ ausstrahlt; eine Kombination, die sicher gut funktionieren wird. Kreativer Kopf der Produktion ist Claudia Kratochvil als Chefautorin und Producerin, die in ähnlich entscheidender Funktion auch schon an der RTL-Serie „Männer! Alles auf Anfang“ beteiligt war. tpg.

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