Alpha 0.7 - Der Feind in dir im Stream

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Filmhandlung und Hintergrund

Zum 25-jährigen Jubiläum von Debüt im Dritten gönnt sich der SWR eine hoch komplexe sechsteilige Sci-Fi-Thriller-Serie.

Deutschland im Jahr 2017. Die großen Städte werden komplett überwacht. Das BKA hat einen „Brainscanner“ entwickeln lassen; mit seiner Hilfe sollen potenzielle Verbrecher erkannt werden, bevor sie ihre Untaten begehen. Bürgerrechts- Aktivisten kommen jedoch einem ungeheuerlichen Menschenversuch auf die Spur: Eine Sicherheitsfirma hat Menschen Mikrochips implantiert, um sie gefügig zu machen. Auf diese Weise wollen sie harmlose Zeitgenossen zu Killern umfunktionieren. Attentate sollen eine allgemeine Forderung nach den Brainscannern auslösen.

Alpha 0.7 - Der Feind in dir im Stream

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Alpha 0.7 - Der Feind in dir: Zum 25-jährigen Jubiläum von Debüt im Dritten gönnt sich der SWR eine hoch komplexe sechsteilige Sci-Fi-Thriller-Serie.

    Für die Jubiläumsstaffel von „Debüt im Dritten“ (25 Jahre) hat sich der SWR etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Ob „Alpha 0.7 - Der Feind in dir“ wirklich Deutschlands erstes „360 Grad“-Projekt ist, sei dahingestellt, und von eigenem „Erzählkosmos“ oder gar einem „transmedialen Universum“ zu sprechen, klingt etwas dick aufgetragen. Tatsache ist aber: Das Projekt ist höchst ambitioniert. Selbst wenn die ehrgeizigen Ziele nicht immer erreicht worden sind: Reizvoll ist „Alpha 07“ in jedem Fall.

    Die Geschichte (Buch: Sebastian Büttner, Oliver Hohengarten) wird trimedial erzählt. Auf die sechsteilige TV-Serie folgte eine gleichfalls sechsteilige Radioserie. Ein Internetauftritt war schon vor Sendebeginn freigeschaltet. Zur Not funktionieren die drei Ebenen auch unabhängig voneinander, doch erst die Kombination ergibt ein vollständiges Bild. Außerdem ist die Radioserie eine direkte Fortsetzung der TV-Produktion.

    Die Handlung spielt im Jahr 2017, die großen Städte werden komplett überwacht. Gegen die allgegenwärtige Kontrolle protestiert eine Gruppe, die sich apollon nennt. Das Bundeskriminalamt hat einen „Brainscanner“ entwickeln lassen; mit seiner Hilfe sollen potenzielle Verbrecher erkannt werden, bevor sie ihre Untaten begehen. Die Bürgerrechts-Aktivisten kommen jedoch einem ungeheuerlichen Menschenversuch auf die Spur: Die Forscher der Firma Protecta Society haben Menschen Mikrochips implantiert, um sie gefügig zu machen. Auf diese Weise wollen sie einen unbescholtenen Zeitgenossen zum Killer umfunktionieren: Im Rahmen eines Sicherheitsgipfels soll die baden-württembergische Ministerpräsidentin ermordet werden. Das Attentat, hoffen die skrupellosen Betreiber von Protecta Society, werde eine allgemeine Forderung nach den Brainscannern auslösen. Sechs Probanden sind dem Experiment bereits zum Opfer gefallen.

    Gerade die TV-Serie ist zunächst eindrucksvoll gemacht. Regisseur Marc Rensing zieht alle Register des Überwachungsfilms. Mit zunehmender Dauer lassen jedoch die rätselhafte Komplexität der Geschichte und die Intensität der Inszenierung nach. Die ersten Folgen wirken inhaltlich wie auch - gerade angesichts des vermutlich eher niedrigen Budgets - optisch ungeheuer aufwändig. Dabei setzt Rensing die Errungenschaften der modernen Technik mit gelassener Beiläufigkeit in Szene. Aber dann stehen zunehmend nicht mehr die reizvollen Drehorte und die negative Utopie, sondern die Beteiligten und ihre Sorgen im Zentrum. Damit sind auch die Schauspieler stärker gefragt. Für Anna Maria Mühe als apollon-Aktivistin Mila ist das kein Problem, für Tobias Schenke (als ihr Freund Andreas), der ohnehin gern übertreibt, schon eher.

    Nun rächt sich auch, dass wichtige Nebenrollen mit unbekannten Darstellern besetzt wurden. Victoria Mayer ist als Titelfigur Alpha 0.7 nicht charismatisch genug, um echte Anteilnahme an ihrem Schicksal zu wecken. Die Gegenseite ist besser besetzt; auch wenn Rolf Kanies (als Vorsitzender von Protecta Society) hier zum wiederholten Mal den väterlichen Freund verkörpern muss, der irgendwann die Maske fallen lässt. Oliver Stritzel spielt den äußerlich kühlen Wissenschaftler, der mit den besten Absichten handelt; sein Sohn schlägt sich auf die Seite der Aktivisten.

    Trotzdem wirkt die zweite Hälfte der Serie, als habe man plötzlich gewaltig sparen müssen. Auch die Inszenierung ändert sich; die Musik (Steffen Kahles, Christoph Blaser) gibt eine Dynamik vor, mit der die Bilder nicht Schritt halten können. tpg.

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