„Aggretsuko“: Stream auf Netflix ab sofort – Death Metal, Bier & böser Panda

Kristina Kielblock  

Aggretsuko oder Aggressive Retsuko ist ein rotes Pandaweibchen, das die Frustration des Alltags mit Bier und Death-Metal-Karaoke bekämpft. Ab April ist die Serie bei Netflix online.

Aggretsuko“ ist ein Erzeugnis der Firma Sanrio, die mit „Hello Kitty“ seit den 1970er Jahren die Herzen nicht nur kleiner Mädchen weltweit erobert. Und zugegeben, auch „Aggretsuko“ ist ausgesprochen niedlich, aber das harmlos-freundliche Saubermann-Image der weißen Katze versucht die Büro-Angestellte in einer Handelsfirma in Tokyo gar nicht zu imitieren.

Und das wütende Verhalten des roten Pandaweibchens ist nur allzu verständlich: Der Job ist nicht gut, aber er gibt ihr die nötige Aggression für zuhause. Was soll man denn abends sonst tun, als mit ordentlich Bier und zünftigem Death-Metal-Karaoke die Sorgen und Frustrationen des nutzlosen (Arbeits-)Lebens zu vertreiben? Im Trailer oben bekommt ihr einen guten Eindruck ihrer unendlich süßen Aggression.

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„Aggretsuko“ Staffel 1 startet auf Netflix im April

Wer mit Aggressive Retsuko, Bier und Death Metal den eigenen Frust bekämpfen möchte, kann dies ab dem 20. April 2018 auf Netflix tun.

Spannend wird, ob Aggretsuko bald auch sämtliche Gegenstände des alltäglichen Lebens zieren darf, wie es der lieblichen Kollegin Hello Kitty im Laufe der Jahrzehnte gelungen ist. Wusstet ihr übrigens, dass Sanrio vor einigen Jahren darauf bestand, dass Hello Kitty keine Katze ist? Wie konnten wir uns alle so irren? Argumente der Firma: Hello Kitty ist ein kleines Mädchen und keine Katze. Sie läuft auf zwei Beinen, trägt Kleidung und der ultimative Beweis: Sie hat selbst ein Haustier, nämlich eine Katze namens Charmmy Kitty. Mal sehen, ob auch das Pandaweibchen Aggretsuko einst in eine solche Identitätskrise gestürzt wird. Hello Kitty wurde 1974 von der Designerin Yuko Shimizu erschaffen, die seinerzeit vom Konzerngründer Shintaro Tsuji beauftragt war, eine Katze zu erfinden. Verwirrend oder? Darauf ein Bier bei ein paar Death-Metal-Songs und die Welt ist wieder in Ordnung!

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