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Yello

Die beiden Klangbastler Boris Blank und Carlos Peron lernen sich im Jahre 1978 bei Tonaufnahmen an einer Schrottpresse kennen. Künstlerisch unterstützt und finanziell gefördert von dem exzentrischen Millionär, Multitalent, Playboy und Performance-Künstler Dieter Meier veröffentlicht das nunmehr zum Trio angewachsene Projekt Yello auf dem in San Francisco ansässigen Label der Gruppe The Residents, „Ralph“, die erste LP. „Solid Pleasure“ erscheint 1980. Mit modernster Montagetechnik und Schweizer Präzision zusammen geschnittene Sequenzen aus Naturgeräuschen, Industrielärm und synthetischer Musik bilden fortan die musikalische Basis von Yello. Vergleiche mit Kraftwerk oder Philip Glass lehnt die Gruppe dabei entschieden ab. 1982 scheidet Peron aus, so dass eine bis heute erfolgreiche Arbeitsteilung entsteht: Blank ist für Musik und Technik zuständig, Meier kümmert sich um Text, Gesang und die Präsentation der Gruppe nach außen (seine Videos sind vielfach prämiert). Die Single „Desire“ wird 1985 durch die Serie „Miami Vice“ zum Hit. „Stella“ steigt im selben Jahr in die Dance-Charts ein. Der bislang größte Yello-Hit „The Race“ erscheint 1988 auf dem Album „The Flag“. Zu Beginn der Neunziger bietet der aufkommende Techno ein neues Betätigungsfeld, für das die Schweizer selbst entscheidende Vorarbeit geleistet haben. Auf „Hands On Yello“ zollen internationale DJs dem Duo 1994 Tribut. Mit dem multimedialen Album „Zebra“ (1994) und der für das eigene Homerecording freigegebenen Single „How How“ sind Yello ihrer Zeit abermals um mindestens eine Nasenlänge voraus. Die Musik des Schweizer Duos ist auch vielen Nicht-Fans aus Filmen wie „Ferris macht blau“ und „Das Geheimnis meines Erfolges“ sowie aus verschiedenen TV-Serien bekannt. 2005 werden sieben frühe Yello-Platten, digital aufpoliert und mit Bonus-Material versehen, neu veröffentlicht. Ein Dokumentarfilm über das Schaffen der Gruppe, „Electro Pop Made In Switzerland“, hat im September in Zürich Premiere.

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