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Xandria

Die im Jahr 2000 gegründete Bielefelder Formation Xandria sucht nach eigenem Bekunden anfangs eine Nische zwischen Pink Floyd, Tiamat und Paradise Lost. Durch geschickte Präsentation im Internet gelingt es der Gruppe, eine Fanbasis aufzubauen, die sich bis in die Vereinigten Staaten erstreckt. Nach ersten Demoaufnahmen und einigen Konzerten mit Subway to Sally und Tanzwut erscheint auf dem Label Drakkar 2003 das Debüt-Album „Kill The Sun“. Die Musik hat weniger von Pink Floyd als vielmehr ein bisschen Nightwish und ein bisschen Within Temptation, aber im Großen und Ganzen ist das Album gelungen. Als im Jahr darauf der Nachfolger „Ravenheart“ veröffentlicht wird, scheint dies der Durchbruch zu sein: Im Sommer gastieren Xandria beim „Summer Breeze Festival“ (auf der Hauptbühne) und beim „Busan International Rock Festival“ in Korea (ein Konzert mit rund 30.000 Zuschauern). Neben Therion, Schandmaul und Blackmore’s Night sind Xandria noch im selben Jahr auf dem Soundtrack der Sat-1-Produktion „Die Nibelungen“ vertreten. „India“ lautet nun der Titel des dritten Albums der Bielefelder, die in der inzwischen festen Besetzung Lisa Middelhauve (Gesang), Nils Middelhauve (Bass), Marco Heubaum (Gitarre), Gerit (Schlagzeug) und Philip Restemeier (Gitarre) antreten. Man ist um Abwechslung bemüht: Das Deutsche Filmorchester Babelsberg ist ebenso vertreten wie eine eine irische Folkband. Indien soll dabei als Symbol für ein Ziel stehen, das, so Lisa Middelhauve, „man sich setzt, aber auf dem Weg dorthin viel Faszinierenderes entdeckt, genau wie Columbus statt Indien eben Amerika fand“.

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