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U.D.O.

Als Udo Dirkschneider, Shouter und Gründungsmitglied der Solinger Metal-Unternehmung Accept, die Band 1987 verlässt, nimmt er einen Großteil der Anhängerschaft gleich mit. Ohne die markante Stimme des grimmigen Frontmannes können sich viele Fans Klassiker wie „Balls To The Wall“ einfach nicht vorstellen. Dirkschneider enttäuscht sein Gefolge nicht und macht unter dem Namen U.D.O. dort weiter, wo Accept mit „Russian Roulette“ 1986 aufgehört haben. Das Debüt-Album „Animal House“ wird mit den Gitarristen Mathias Dieth (Sinner) und Peter Szigeti (Warlock), dem Bassisten Frank Rittel (Warlock) und dem Schlagzeuger Thomas Franke eingespielt und bietet beinharten Rock frei nach dem Motto: „No keyboards“. Auf dem Nachfolger „Mean Machine“ ist eine fast vollständig ausgewechselte Besetzung zu hören, ein Einschnitt, der in der Bandgeschichte noch öfter vorgenommen werden soll. Das von Accept-Drummer Stefan Kaufmann produzierte dritte Album bricht 1990 zwar mit dem ehernen Gebot, Tasteninstrumente weder im Studio noch auf der Bühne zuzulassen, doch der Erfolg gibt dem sanften Stilschwenk recht: „Faceless World“ mausert sich bald zum meist verkauften Album aus der Schmiede von U.D.O. Nach der Veröffentlichung von „Timebomb“ legt Dirkschneider sein Solo-Projekt zu Gunsten einer Accept-Reunion für insgesamt vier Jahre auf Eis, während derer er insgesamt drei Alben mit den alten Weggefährten einspielt, bevor es abermals zum Bruch kommt. Mit „Tribute To Judas Priest“, einem reinen Cover-Album, das Udo Dirkschneider seinen großen Vorbildern widmet, erscheinen U.D.O. wenig später neu besetzt wieder auf der Bildfläche. Nach „Solid“ (1997), „No Limits“ (1998) und „Holy“ (2000) scheint sich sogar ein stabiles Line-Up herauszukristallisieren: Stefan Kaufmann (Gitarre), Igor Gianola (Gitarre), Fitty Wienhold (Bass) und Francesco Jovino (Schlagzeug). 2005 indes raufen sich Accept abermals zusammen, um mit einer großen Festival-Tournee (und einer Headliner-Position beim Wacken Open Air) alten Metal-Tugenden zu frönen. Daneben erscheint das etwas kryptisch betitelte U.D.O.-Album „Mission No. X, Ltd“.

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