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Tindersticks

Ende 1991 gründen Stuart Staples (Gesang), David Boulter (Keyboard), Dickon Hinchcliffe (Violine), Neil Fraser (Gitarre), Mark Cornwill (Bass) und Al McCauley (Schlagzeug) im nordenglischen Nottingham die Band Tindersticks, die aus der Formation The Asphalt Ribbons hervorgeht. Charakteristisch für den Sound der Gruppe ist die Synthese aus orchestralen Klängen, Jazz- und Soul-Elementen und klassischem Songwriting in der Tradition des Indie-Rocks der Achtziger. Der sanfte Bariton von Sänger Staples und die Arrangements des Multiinstrumentalisten Hinchcliffe sind für den eigenwilligen Stil bestimmend. 1992 erscheint auf dem eigenen Label Tippy Toe Records die erste Single „Patchwork“, 1993 folgt das bei This Way Up veröffentlichte selbstbetitelte Album-Debüt. Das anspruchsvolle Erstlingswerk entwickelt sich schnell zum Kritikerliebling und wird vom Melody Maker gar zum „Album of the Year“ erhoben. Die Tindersticks treten als Co-Headliner bei Festivals in ganz Europa auf (vorwiegend in den Alternativ-Zelten), darunter auch beim renommierten Reading Festival. Einen Meilenstein in der Diskografie stellt sicherlich das 2001 bei Beggars Banquet veröffentlichte „Can Our Love…“ dar. Tieftraurig, erzählerisch und morbid-verträumt erinnert die Platte an eine Mischung aus Barry Manilow und Nick Cave. Einzig die ganz starken Songs vermisst man, was vermutlich der Grund dafür ist, dass den Tindersticks ein kommerzieller Durchbruch verwehrt bleibt. Auf „Waiting For The Moon“ befindet sich auch ein Duett mit der franko-kanadischen Sängerin Lhasa de Sela („Sometimes It Hurts“). Im Jahr darauf erscheint mit „Working For The Man“ eine „Best Of“-CD aus den Jahren beim Label Island (einziges Album: „Simple Pleasure“, 1999) und „This Way Up“. Ein vorerst letztes Lebenszeichen der Tindersticks stellt 2005 die DVD „Bareback - Nine Films By Martin Wallace“ dar, welche die Video-Arbeit der Band mit dem Regisseur dokumentieren. Im Juli desselben Jahres präsentiert Stuart Staples sein Solo-Debüt „Lucky Dog Recordings 03-04“.

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