The Notwist

Die ursprünglich aus Weilheim in Oberbayern stammende Indie-Band The Notwist ist längst zum (auch personellen) Bezugspunkt vieler weiterer Bandprojekte wie Tied & Tickled Trio, Lali Puna, Hometrainer, Bolzplatz Heroes oder Schweisser geworden. The Notwist beginnen im Jahr 1989 als regional bekannte Schülerband. Markus Acher (Gitarre, Gesang), Michael Acher (Bass) und Mecki Messerschmidt (Schlagzeug) veröffentlichen bereits im Jahr darauf bei Subway/Rough Trade ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Die noch recht knüppelige Mischung aus Hardcore, Metal und Punk bringt die drei Bayern ins Vorprogramm von Bands wie Jesus Lizard und Bad Religion. Nebenbei erscheinen auf dem Weilheimer Label Hausmusik erste Nebenprojekte. 1992 präsentiert sich das Trio auf dem viel beachteten Album „Nook“ bereits weitaus geordneter. Therapy? und Blumfeld heißen nun die neuen Zugpferde auf der Bühne. Mit „12“ (1995) wagen The Notwist eine erste Stippvisite in den Bereich der elektronischen Musik, für die Martin Gretschmann alias Console (von 1997 an festes, viertes Bandmitglied) verantwortlich zeichnet. Die Industrial-lastigen Indie-Klänge begeistern nun auch das amerikanische Publikum, und die Weilheimer geben noch im selben Jahr ihr erstes Konzert in New York. Das einflussreiche Produzenten-Team Galore - Mario Thaler und Olaf Opal - begleitet die Aufnahmen zu „Shrink“ (1998), mit dem die Zeiten des Gitarrenrocks endgültig beendet werden: Minimalistischer Jazz und Elektronik begeistern vor allem die Feuilletonredaktionen, die sich teilweise zu wahren Jubelarien hinreißen lassen. Für den Film „Absolute Giganten“ nehmen The Notwist im Frühjahr 1999 einige Titel auf, für den Soundtrack von „Crazy“ steuern sie „Off The Rails“ bei, dem sogar ein Einsatz im Musikfernsehen beschieden ist. Bis zum nächsten Album soll es indes eine Weile dauern: Erst 2002 kommt „Neon Golden“ in den Handel, das auf Platz zehn in die deutschen Album-Charts einsteigt und sich dort einige Wochen behauptet. Im Sommer 2003 gründet die Band ein eigenes Label, „Alien Transistor“, wo die EP „Lichter“ erscheint, der Soundtrack zum gleichnamigen Film von Hans-Christian Schmid. Im September 2004 folgt die EP „Solo Swim“, eine Gemeinschaftsarbeit von Notwist, Console und Klimek sowie ebenfalls eine Filmmusik („Kanalschwimmer“ von Jörg Adolph). Das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit den kalifornischen Experimental-Hip-Hoppern Themselves wird im März 2005 unter dem Projektnamen „13&God“ veröffentlicht. 2006 beginnen The Notwist mit der Arbeit an einem Nachfolgealbum zu „Neon Golden“. Im November erscheint die dokumentarische DVD „On/Off The Record“ über die Entstehung von „Neon Golden“.

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