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The Cult

Der Sänger Ian Astbury, der zu dieser Zeit noch als Ian Lindsay auftritt, gründet 1982 in London das nach einem Zeitungsartikel benannte Punk-Quartett Southern Death Cult. Mit der EP „Fat Man“ erreicht die Band bereits ein Jahr später die Spitze der Independent Charts. Nach einer Tournee im Vorprogramm von Bauhaus besetzt Astbury die Gruppe mit neuen Musikern, darunter auch dem Gitarristen Billy Duffy und dem Bassisten/Rhythmusgitarristen Jamie Stewart. Im Juli 1983 erscheint das Debüt-Album „Southern Death Cult“ unter dem nunmehr zu Death Cult verkürzten Bandnamen. Die zeitgleich aufgenommene LP „Songs For A Dead King“ wird nie veröffentlicht. Anfang 1984 streicht man auch das „Death“ im Gruppennamen. Mit der Single „Spirit Walker“ erreichen The Cult den ersten Platz der Indie-Charts. Es folgt das Album „Dreamtime“, das auch in den USA auf gute Resonanzen stößt. Die wilde Mischung aus Psychedelica und Heavy Metal, getragen vom dramatischen Gesang Astburys, verschafft der Band schließlich auch den Einstieg in die regulären britischen Charts. „She Sells Sanctuary“ und „Rain“ von der LP „Love“ erreichen 1985 die Top 20. Nach Mammut-Tourneen und etlichen Personalwechseln hinter dem Schlagzeug brechen The Cult 1986 eine halbfertige Produktion mit Rick Rubin ab und beginnen von vorn: 1987 erscheint „Electric“, eine perfekte Synthese aus Independent-Rock und Hard Rock, die von einer ganzen Fan-Generation gekauft wird und auf Platz vier der britischen LP-Charts gelangt. Auf dem noch erfolgreicheren „Sonic Temple“ (Platz drei) tritt zwei Jahre später Ur-Punk Iggy Pop als Gaststar auf. Die klanglich mehr in der Zeppelin-Ecke angesiedelte LP verkauft sich weltweit über drei Millionen Mal und macht The Cult endgültig zu einer der erfolgreichsten Rockbands der späten Achtziger. Mitte 1992 kommt es zu Ermüdungserscheinungen im Bandgefüge. Astbury, der sich jüngst auch als Mitorganisator des Festivals „A Gathering Of Tribes“ verdient gemacht hat, und Gitarrist Duffy ziehen sich ins Private zurück. Mit ein Grund für den Rückzug mag die auf eine Summe von 35 Millionen Dollar lautende Klage eines Sioux-Paares gewesen sein, deren Sohn auf dem Cover des Albums „Ceremony“ (1991) abgebildet ist. Nach dem bodenständigen und etwas einfallslosen „The Cult“ löst sich die Gruppe 1995 auf. 1999 kommt es zu einer Reunion, begleitet von dem Album „Beyond Good And Evil“. Danach werden The Cult vorerst wieder auf Eis gelegt. Astbury wird Frontmann der wieder auferstandenen Doors, Schlagzeuger Matt Sorum schließt sich Velvet Revolver an.

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