Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. The Beach Boys

The Beach Boys

Aus der Verbindung von Rock’n’Roll, Doo-Wop, Surf-Rock und dem Sound der populären Gesangsgruppen der späten 50er- und frühen 60er-Jahre entsteht 1961 in dem südkalifornischen Städtchen Hawthorne ein musikalischer Westküsten-Mythos, der den Bundesstaat Kalifornien fest auf der musikalischen Landkarte der USA verankern soll: Die Brüder Brian, Carl und Dennis Wilson gründen gemeinsam mit ihrem Vetter Mike Love und dem Schulfreund Al Jardine die Gruppe Beach Boys, die zunächst mit im Grunde recht simplen Liedchen über Wellenreiten, Mädchen und Motorräder das Bild vom adretten amerikanischen Nachbarsjungen kultiviert. Unter der Regie von Murray Wilson, des ehrgeizigen und egozentrischen Vaters der drei Brüder, gelingt der Gruppe mit der Single „Surfin'“ ein erster lokaler Erfolg. Mit dem Titel „Surfin‘ Safari“ erreicht man bald darauf die nationalen Hitparaden, die mit dem gleichnamigen Album im Jahre 1962 wie im Sturm genommen werden. Im weiteren Verlauf der Sechziger legt die Formation eine Reihe internationaler Hits wie „Surfin‘ USA“ (ein Remake von Chuck Berrys „Sweet Little Sixteen“), „California Girls“ oder „In My Room“ vor. Zur Besetzung gehört zeitweise auch Gitarrenlegende Glen Campbell. Nach mehreren Nervenzusammenbrüchen und massiven Drogenproblemen scheidet Brian Wilson 1964 aus der aktiven Bühnenformation aus (ihn ersetzt Bruce Johnston), bleibt aber im Studio weiterhin geistiger Kopf der Beach Boys, die 1966 mit „Pet Sounds“ ihr lange verkanntes Meisterwerk vorlegen. Als die Surf-Welle langsam abflacht und die Flower-Power-Generation zum Motor des Musikgeschäfts wird, gelingt der Gruppe mit „Good Vibrations“ Ende 1966 ihr erster Single-Millionenseller. Doch die modernen Zeiten sind mit nachfolgenden Alben wie „Surf’s Up“ (1971) kaum noch einzuholen. Die Beach Boys werden zum singenden Anachronismus, der erst mit dem Tod von Dennis Wilson 1983 wieder Schlagzeilen macht, als dieser bei einem Tauchversuch ertrinkt. Überraschend kommt es 1988 jedoch zu einem Comeback in den internationalen Charts: Der Song „Kokomo“ aus dem Kinofilm „Cocktail“ wird zum Hit, gefolgt von dem Studioalbum „Still Cruisin'“. Das 1992 erschienene, bislang letzte Studioalbum „Summer In Paradise“ verschwindet allerdings rasch wieder aus dem Angebot des Schallplattenhandels. Seitdem sind die Beach Boys als Oldie-Band unterwegs. Nach dem Tod von Carl Wilson (1998) und dem Ausstieg Jardines besteht der Kern heute nur noch aus Bruce Johnston und Mike Love. Für 2006 ist ein Album mit drei neuen Stücken angekündigt.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • John Cusack soll Beach Boys-Gründer spielen

    John Cusack soll Beach Boys-Gründer spielen

    Ehemalige BEM-Accounts18.04.2013

    John Cusack ist für das Biopic um Beach Boys-Gründer Brian Wilson vorgesehen. Er soll den älteren Wilson spielen, dem der Ruhm ziemlich zusetzt.

Wird oft zusammen gesucht