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Take That

Die BBC beschrieb die Boygroup Take That einmal als „erfolgreichste britische Band seit den Beatles“. In der Tat dominierten die tanzbaren Nummern und schnulzigen Balladen des 1989 in Manchester gegründeten Quartetts während der ersten Hälfte der neunziger Jahre die internationalen Charts. Das Quintett war für insgesamt acht Nummer-eins-Singles gut und bildete die Blaupause für eine Flut ähnlicher Gruppen, die bald in die Fußstapfen des Fünfers zu treten versuchten - nicht selten mit Erfolg.

Der ehrgeizige Sänger und Songschreiber Gary Barlow wird 1988 von dem Manager Nigel Martin Smith entdeckt, der ihn unter Vertrag nimmt. Smith sucht bei Wettbewerben und in Diskotheken gezielt nach einer fünfköpfigen Besetzung, um eine englische Antwort auf die amerikanischen New Kids on the Block auf den Markt zu bringen. Während der ersten Probeaufnahmen stößt der Sänger Mark Owen hinzu, danach folgen die Breakdancer Howard Donald und Jason Orange. Schließlich meldet sich auf eine Annonce der Sänger Robbie Williams und komplettiert die Besetzung.

1992 erscheint das Debüt „Take That And Party“, gefolgt vom Erfolgsalbum „Everything Changes“ (1993), auf dem sich vier britische Nummer-eins-Singles befinden. Die Single-Auskopplung aus „Nobody Else“ (1995), „Back For Good“, wird zum größten - und einzigen amerikanischen - Hit der Band. In Übersee misstraut man den fünf Buben und vermutet homoerotische Tendenzen.

Als Williams, der sein Saubermann-Image gründlich satt hat, ein wenig zu ausgiebig feiert, kommt es zu Unstimmigkeiten mit dem Management und innerhalb der Gruppe. Im Herbst 1995 wird der Sänger gefeuert. Take That versuchen sich noch eine Zeitlang als Quartett, doch mit abnehmendem Erfolg. Im Februar 1996 verkünden die vier Musiker das Ende der Band, sehr zum Leidwesen ihrer zum großen Teil weiblichen Fans, für welche die britischen Behörden gesonderte Trost-Telefone einrichten. Robbie Williams startet eine Solokarriere und wird zum Superstar. Nach einer Fernsehdokumentation verkündet die Restformation im November 2005, dass sie im Folgejahr gemeinsam auf Tour gehen will - ohne Robbie, freilich. Die Karten für die Konzerte in Großbritannien sind trotzdem in 30 Minuten ausverkauft. Das Projekt „Comeback“ lief nicht nur phänomenal an, sondern wurde mit der Single „Patience“ (Platz eins) sowie den Alben „Beautiful World“ (Platz zwei; 2006) und „The Circus“ (2008) erfolgreich vorangetrieben.

Doch die Erfolgsgeschichte war noch nicht zu Ende: 2010 verkündeten Take That und ihr ehemaliger Sänger Robbie Williams, dass sie es noch einmal miteinander wagen wollten. Auf die Solo-Single „Shame“ von Gary Barlow und Williams folgte im Herbst des Jahres die Reunion-LP „Progress“.

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