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Roxy Music

Bereits mit ihrem Debütalbum wurden sie als Popsensation gefeiert und bewiesen in der Folge, dass sie diesen Titel mehr zurecht trugen: Roxy Music wurden zu einer der bedeutendsten Pop-Bands der Siebziger, die mit experimentellen Popsongs ebenso überzeugten wie mit ihrem stil prägenden, hoch ästhetisiertem Auftreten.

Der Sänger Bryan Ferry gründete Roxy Music im Jahr 1971 zusammen mit dem Bassisten Graham Simpson, der die Band jedoch bereits 1972 wieder verließ. Nach zahlreichen Besetzungswechseln kristallisierte sich ein erstes stabileres Line-Up mit Andy Mackay (Saxophon), Brian Eno (Keyboard), Phil Manzanera (Gitarre) und Paul Thompson (Schlagzeug) heraus. In dieser Formation nahm die Gruppe ihr Debütalbum „Roxy Music“ auf, das 1972 auf den Markt kam und direkt in die Top Ten der britischen Charts schoss. In Europa wurden die Newcomer von Presse und Fans frenetisch gefeiert, während man in den USA zunächst kaum Kenntnis von der Band nahm. Nach der Veröffentlichung des zweiten Albums „For Your Pleasure“ (1973), verließ mit Brian Eno einer der musikalischen Köpfe der Gruppe, nach anhaltenden Streitigkeiten mit dem anderen kreativen Vordenker, Bryan Ferry, die Band. Eno feierte in der Folge durchschlagende Erfolge als Produzent, u.a. für U2, David Bowie oder die Talking Heads. Roxy Music meldeten sich noch im gleichen Jahr mit dem neuen Album „Stranded“ zurück, mit dem sie erstmals die Spitze der britischen Album-Charts erreichten. Neben ihrer innovativen Musik sorgte die Band seinerzeit auch mit exzentrischen Bühnenoutfits für Furore. Mit dem 1974er Album „Country Life“ gelang auch in den USA der Durchbruch - trotz oder gerade wegen des anstößigen Covers, auf dem zwei junge Damen in weitgehend durchsichtiger Unterwäsche posierten, weshalb das Bild vielerorts zensiert wurde. Nach dem Album „Siren“ (1976), lösten sich Roxy Music vorübergehend auf. Während der folgenden 18 Monate widmeten sich die Musiker Soloprojekten oder anderen Bands, fanden aber 1978 wieder zusammen um das Album, „Manifesto“ , einzuspielen, das 1979 auf den Markt kam. Mit „Flesh + Blood“ veröffentlichte die Band 1980 ihr zweites Nummer-Eins-Album in Großbritannien und erreichte wenig später auch das erste und einzige Mal die Spitze der britischen Singles-Charts - mit einer Coverversion des Songs „Jealous Guy“ zu Ehren des ermordeten John Lennon. Das 1982er Album „Avalon“ erreichte in England erneut die Spitze der Charts und wurde zudem das erfolgreichste Album der Band in den USA, wo es mit Platin ausgezeichnet wurde. Nach der „Avalon“-Tour löste sich die Band ein weiteres Mal auf; die Mitglieder widmeten sich wieder ihren Soloprojekten. Im Jahr 2001 kam es zur umjubelten Reunion mit einer ausgedehnten Konzerttournee, jedoch zunächst ohne ein neues Studioalbum.

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