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Reamonn

Mit Hilfe des „Supergirl“ verschaffte sich das Freiburger Quintett Reamonn im Jahr 2000 erstmals bundesweit Gehör bei Freunden eingängiger Rockmusik. Dank konstanten Nachschubs an ohrwurmträchtigen Popsongs gelang es der Gruppe in der Folge, sich einen festen Platz in der deutschen Pop-Rock-Welt zu sichern.

Garvey war es auch, der Ende 1998 per Kleinanzeige den Grundstein für den rasanten Aufstieg von Reamonn legte. „Irischer Sänger sucht Band“ inserierte der gerade erst mit nicht viel mehr als 50 Mark Startkanpital nach Deutschland übersiedelte Sänger in einer Lokalzeitung. Nach und nach meldeten sich Gitarrist Uwe Bossert, Schlagzeuger Mike Gommeringer, Bassist Phillipp Rauenbusch und Keyboarder Sebastian Padotzke, die allesamt zuvor als Berufsmusiker gearbeitet hatten. Garvey selbst schlug sich zu dieser Zeit als Roadie und T-Shirtverkäufer auf Festivals durch oder musizierte als Alleinunterhalter in Irish Pubs. Bereits kurz nachdem das Line-Up vollständig war, begann die Band, gemeinsam Songs zu schreiben. Schon im Sommer 1999 war der Plattenvertrag mit Virgin unter Dach und Fach.

So rasant wie der Start sollte auch der weitere Aufstieg der Gruppe vonstatten gehen: Im März 2000 erschien die Debüt-Single „Supergirl“, die sich umgehend zum bundesweiten Radiohit entwickelte und auch im Ausland auf offene Ohren stieß. Sogar Mariah Carey soll seinerzeit in einem „Supergirl“-T-Shirt gesichtet worden sein. In dem halben Jahr seit Gründung hatten Reamonn 50 Songs geschrieben, elf davon schafften es schließlich aufs Debüt-Album „Tuesday“, das im Frühjahr 2000 erschien und mit „Josephine“ einen weiteren Single-Hit bot.

Im Juni 2001 veröffentlichten Reamonn gemeinsam mit Xavier Naidoo eine Coverversion des Falco-Hits „Jeanny“ und gründeten mit der UNESCO die Stiftung „Saving An Angel“, die sich der Unterstützung diverser Kinderschutz-Projekte widmet.

Im Winter folgte mit „Dream No.7“ das zweite Album. Produziert von Steve Lyon (u. a. Depeche Mode, The Cure, Paradise Lost, Paul McCartney) erreichte das Album Platz sechs der deutschen Charts, wenn auch durchschlagende Single-Hits fehlten. Dennoch blieben Reamonn auch in dieser Zeit stets in der öffentlichen Wahrnehmung präsent, etwa mit dem Coversong „Place Of No Return (In Zaire)“, den die Gruppe als Titelmusik für die ProSieben-Sendung „Fort Boyard“ einspielte.

Ausgedehnte Tourneen im Vorprogramm von Him und den Guano Apes sorgten dafür, dass auch das Album einen Katapultstart hinlegte: Die Debüt-CD erreichte Platz fünf der deutschen Charts, hielt sich 38 Wochen in der Hitliste und wurde mit Platin ausgezeichnet. Eine verdiente Ehrung für einen solchen Traumstart erhielt im März 2001 die Reamonn-Plattenfirma Virgin in Form eines Echo für die beste nationale Marketingleistung.

Wiedererstarkt präsentierte sich die Gruppe auf ihrem dritten Album, „Beautiful Sky“, mit der sich Reamonn in neue Erfolgsregionen aufschwingen sollten. Mit Hit-Singles wie „Star„, „Alright“ und dem beschwingten „Sunshine Baby“ gelangen wieder große Radio-Hits, die für stattliche Absätze des Albums sorgten. Für „Beautiful Sky“ hatten Reamonn diesmal über 80 Songs geschrieben, die in Garveys irischer Heimat im beschaulichen Kerry entstanden waren. Aufgenommen wurden sie schließlich in Spanien von Andi Herbig (u.a. Bootsy Collins, A-Ha, Wolfsheim).

Für die Live-Präsentation ihres dritten Albums besannen sich Reamonn ihrer Wurzeln und spielten eine ausgedehnte Tour durch deutsche Irish Pubs. Nach Abschluss dieser eher intimen Konzertreise ging es dann zurück auf die großen Bühnen des Landes, die Reamonn im Juni und Juli im Vorprogramm von Xavier Naidoo beschallten.

Nach einer weiteren ausgedehnten Tournee, bei der sie Dick Brave & The Backbeats auf deren Abschiedskonzertreise begleiteten, stand dann die Veröffentlichung des ersten Live-Albums an. Auf „Raise Your Hands - Live“ hielten Reamonn eine erste Rückschau auf ihre bisherige Karriere und präsentierten ihre zahlreichen Hits in Live-Versionen.

Eine der größten Stärken der Band ist es, zwingende Ohrwürmer zu komponieren, bei denen viele Zuhörer nach den ersten Takten das Gefühl beschleicht, das Stück bereits zu kennen: „Das ging uns oft so“, bestätigte Garvey. „Viele Menschen sagten zum Beispiel bei ‚Alright‘: ‚Das kenn ich, das Stück‘. Vielleicht fühlen sich die Leute in bestimmten Songs zu Hause, finden etwas, das sie an sich selbst erinnert. Wer weiß?“. Nach dem Auslaufen ihres Vertrages wechselten Reamonn von Virgin zu Universal Music, wo im April 2006 ihr viertes Studioalbum „Wish“ erschien.

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