Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Queen

Queen

Bei einer Aufzählung der größten Rockbands aller Zeiten fällt kurz nach den Beatles und den Rolling Stones der Name Queen. Im Lauf ihrer über 20jährigen Karriere bescherte die Gruppe der Welt gleich eine ganze Reihe von Rockklassikern.

Der Gitarrist Brian May und der Schlagzeuger Roger Taylor schlossen sich im Jahr 1967 der Londoner Rockband Smile an. Nachdem sich deren Sänger Tim Staffel 1971 verabschiedet hatte, übernahm ein junger Mann namens Frederik Bulsara, der sich später den Künstlernamen Freddy Mercury zulegte, das Mikrofon. Den Posten als Bassist besetzte wenig später John Deacon. Die neue Formation benannte sich in Queen um und gab vereinzelte Konzerte. Erst nach ihrem Schulabschluss 1973 beschlossen die vier Musiker, sich voll auf ihre Musikkarriere zu konzentrieren und veröffentlichten noch im gleichen Jahr ihr Debütalbum „Queen“. Die erste Single „Keep Yourself Alive“ wurde zum Überraschunghit in Japan und enterte dort die Top Ten, während das stark Hardrock-lastige Album in Großbritannien zumindest respektable Verkaufszahlen erzielte. Doch schon mit dem zweiten Album „Queen II“ kam die Sache richtig in Schwung: Die Band trat zum ersten mal bei „Top Of The Pops“ auf und präsentierte dort die Single „Seven Seas Of Rhye“, die daraufhin in die Top Ten schießt und das Album bis auf Platz fünf befördert.

Die Band ging daraufhin auf ihre erste US-Tournee im Vorprogramm von Mott The Hopple und erspielte sich dabei zahlreiche neue Anhänger. Die herausragenden Entertainer-Qualitäten von Freddie Mercury, gepaart mit dem energetischen Rocksound seiner Mitmusiker, bescherten Queen bald den Ruf einer exzellenten Live-Band. Das Album hatte sich mittlerweile auch in den US-Charts platziert und dort einen sehr guten 43. Platz erreicht. Die Single „Killer Queen“ vom dritten Album „Sheer Heart Attack“ entwickelte sich rasch zum nächsten Hit für die Formation und kletterte bis auf Platz zwei der britischen Charts. Auf dem gleichen Weg folgte das Album wenig später. Den endgültigen Durchbruch markierte 1975 das vierte Album „A Night At The Opera„: Mit der über siebenminütigen Mini-Oper „Bohemian Rhapsody“ sprengten Queen nicht nur den allseits üblichen drei-Minuten-Rahmen für Singles und trieben damit die Radiomacher zur Verzweiflung, sondern sie erzielten mit dem Song auch ihren bis dahin größten Erfolg. Der Song hielt sich über neun Wochen an der Spitze der britischen Charts und stellte damit einen neuen Rekord auf. Zudem produzierten Queen für „Bohemian Rhapsody“ einen der ersten Videoclips der Musikgeschichte. Angefeuert von diesem Erfolg entwickelte sich auch „A Night At The Opera“ zum Megaseller und bescherte der Band ihre erste Top-Ten-Platzierung in den USA.

Ihren neuen Superstar-Status verstanden die Queen-Musiker gebührend zu feiern: Ihre ausschweifenden Parties wurden in der Musikbranche bald legendär. Bei allen Festen vergaßen die Musiker aber auch die Arbeit nicht und legten in der Folge mit „A Day At The Races“ (1976), „News Of The World“ (1977) und „Jazz“ (1989) im Jahrestakt weitere herausragende Alben nach, die mit Songs wie „Somebody to Love“, „We Are The Champions“, „Fat Bottom Girls“, „Bicycle Race“ oder „We Will Rock You“ massenhaft riesige Hits hervorbrachten und allesamt in höchste Charts-Regionen vorstießen. 1979 veröffentlichten Queen mit „Live Killers“ ihr erstes Live-Album, dem ein Jahr später das nächste Studioalbum „The Game“ folgte und mit dem Queen ihre erste Nummer eins in Amerika landeten. Im gleichen Jahr komponierten sie den Soundtrack zum Science-Fiction-Film „Flash Gordon“ und legten 1981 ihre erste „Greatest Hits“-Kopplung vor. In der damaligen Hochburg der Dance-Musik, München, machten sich Queen 1982 an die Arbeit für ihr zehntes Studioalbum „Hot Space“. Musikalisch war das Album deutlich geprägt von der Disco-Musik, die die Band bei ihren ausführlichen Exkursionen ins Münchner Partyleben verinnerlicht hatte. Bei den Fans und bei den Kritikern kam diese neue musikalische Mischung weniger gut an, und „Hot Space“ wurde zum moderaten Flop.

Auf „The Works“ (1984) kehrten Queen nach ihrem Disco-Ausflug wieder zurück in gewohntes Rock/Pop-Terrain und landeten mit Songs wie „Radio Ga Ga“ oder „I Want To Break Free“ wieder große Hits. Die Band genoss mittlerweile rund um die Welt Superstar-Status und spielte gigantische Welttourneen, die sie von Europa und den USA auch bis nach Lateinamerika, Asien und Afrika führten. Anfang 1985 absolvierten die Musiker einen legendären Auftritt beim „Rock In Rio“-Festival und spielten in London bei „Live Aid“ die anderen Bands vor 70.000 begeisterten Zuschauern im Wembley Stadion glatt an die Wand. 1987 veröffentlichten sie mit „A Kind Of Magic“ ihr nächstes Soundtrack-Album, diesmal für den Christopher-Lambert-Film „Highlander“, der unter anderem die epochale Ballade „Who Wants To Live Forever“ enthielt. Nach dem nächsten Live-Album „Live Magic“ (1987) folgte 1989 mit „The Miracle“ das vielleicht schwächste Queen-Album überhaupt. Bereits zu dieser Zeit mehrten sich Gerüchte über den angeschlagenen Gesundheitszustand von Freddie Mercury.

Mit „Innuendo“ holten Queen, nach dem schwachen Vorgänger, 1991 noch einmal zum großen Schlag aus: Die Platte präsentierte die Formation einmal mehr von ihrer stärksten Seite und fügte dem Queen-Repertoire mit dem epischen „Innuendo“ einen weiteren Klassiker hinzu, der Erinnerungen an „Bohemian Rhapsody“ wach werden ließ. Wie weit die schwere Erkrankung von Freddie Mercury mittlerweile fortgeschritten war, zeigte sich auf schockierende Weise in den Videos der Band: Der einstige Beau war sichtlich abgemagert, mit blassem, fahlem Gesicht nur noch ein Schatten seiner Selbst. Am 23. November wurden die schlimmsten Befürchtungen bestätigt: Freddy Mercury erklärte in einer Pressemitteilung, er sei an AIDS erkrankt - am nächsten Tag vermeldeten die Agenturen den Tod des Sängers.

Am Ostermontag 1992 fand im Londoner Wembley Stadion ein gigantisches Gedenkkonzert für den Sänger statt, das weltweit von Millionen Menschen in aller Welt live im Fernsehen verfolgt wurde. Bei dem „Concert For AIDS Awareness“ traten unter anderem David Bowie, Guns’n’Roses, Metallica, Def Leppard, Annie Lennox und George Michael auf. Letzterer übernahm die Rolle des verstorbenen Sängers und präsentierte gemeinsam mit den verblieben Queen-Musikern deren größte Hits. Das Konzert spielte Millionen in die Kassen des zuvor gegründeten AIDS-Hilfsprojekts Mercury Phoenix Trust. Das im Zuge des Konzerts wiederveröffentlichte „Bohemian Rhapsody“ stürmte daraufhin noch einmal die Charts und gelangte in den USA bis auf Platz zwei, in England sogar wieder auf den Charts-Thron. Nach der zweiten „Greatest-Hits“-Kopplung im Jahr 1992 präsentierten Brian May, Roger Taylor und John Deacon mit „Made In Heaven“ im Jahr 1995 das 15. Queen-Studioalbum, das Freddie Mercury kurz vor seinem Tod im Rollstuhl eingesungen hatte. 1999 folgte das dritte „Greates Hits“-Album sowie ein ganzer Schwung von Live-DVDs.

2004 beschlossen die verbliebenen Queen-Musiker, sich wieder zusammenzutun, rekrutierten mit dem ehemaligen Free-Sänger Paul Rodgers einen neuen Frontmann und gingen im Jahr 2005 wieder auf ausgedehnte Tour. 2004 beschlossen die verbliebenen Queen-Musiker, sich wieder zusammenzutun, rekrutierten mit dem ehemaligen Free-Sänger Paul Rodgers einen neuen Frontmann und gingen im Jahr 2005 wieder auf ausgedehnte Tour. Im Spätsommer erschien mit der CD/DVD „Return Of The Champions“ ein Mitschnitt der durchweg erfolgreichen Reunion-Tour.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • "Flash Gordon"-Film vom "Star Trek"-Team

    "Flash Gordon"-Film vom "Star Trek"-Team

    Ehemalige BEM-Accounts15.04.2014

    Die Autoren von "Star Trek 3" arbeiten an einem Drehbuch zu einem der ältesten Science Fiction-Helden: Flash Gordon, Comic-Star der 30er-Jahre!

  • Freddie Mercury-Film ist kopflos

    Freddie Mercury-Film ist kopflos

    Ehemalige BEM-Accounts14.03.2014

    Regisseur Dexter Fletcher hat den geplanten Film um Queen-Frontmann Freddie Mercury verlassen. Nun muss Ersatz her.

  • "Borat" zu lustig für Queen-Film

    "Borat" zu lustig für Queen-Film

    Ehemalige BEM-Accounts25.09.2013

    Sacha Baron Cohen ist der Band Queen nicht ernst genug für den Film über Freddie Mercury. UPDATE: Daniel Radcliffe macht's auch nicht.

Wird oft zusammen gesucht