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Phoenix

Die beiden Brüder Christian Mazzalai (Gitarre) und Laurent Brancowitz (Gitarre) gründen 1999 gemeinsam mit ihren Freunden Thomas Mars (Gesang) und Deck D’Arcy (Bass) eine Band, die im musikalischen Dunstkreis des Pariser Vorortes Versailles enge Kontakte zu Gruppen wie Air und Daft Punk pflegt. Ursprünglich als Hintergrund-Band für die Air-Single „Kelly Watch The Stars“ ins Leben gerufen, suchen die vier Musiker bald nach einer Plattform für ihre eigenen Visionen. Während eines gemeinsamen Urlaubs auf Madagaskar kommt die Idee zum Bandnamen Phoenix, unter welchem kurz darauf das auf dem eigenen Label Ghettoblaster veröffentlichte Album-Debüt erscheint. „United“ besinnt sich auf die Tugenden des melodiösen Independent-Pops der Achtziger Jahre, mit griffigen Melodien, atmosphärischen Gitarren und gelegentlichem Einsatz eines Schlagzeugcomputers (ansonsten rührt Mars die Trommeln). Der Song „Too Young“ macht die englischsprachige Musik der Band bei einem breiten Nischenpublikum bekannt. „United“ wird zwar später von vielen Musikern als Einfluss genannt, doch erst mit dem Nachfolger „Alphabetical“ gelingt den Versaillern der endgültige Durchbruch: Die Singles „Everything Is Everything“ und „Run Run Run“ werden mit ihren metaphorischen Texten in Europa und Übersee zu alternativen Untergrund-Hits. Sofia und Roman Coppola verwenden Musik der Band in Filmen wie „Lost In Translation“. 18 Monate nach der Veröffentlichung wartet das Quartett mit einer Überraschung auf: Der Live-Mitschnitt „30 Days Ago“ bietet einen Einblick in eine dreißig Tage zuvor beendete Tournee über drei Kontinente. Bereits im Sommer 2005 mieten sich Phoenix in den Ost-Berliner Planet Roc Studios ein, welche sich in den Räumen einer ehemaligen staatlichen Radiostation befinden. Ohne vorhandenes Songmaterial geht man das nächste Album mit einer bei Hunderten von Konzerten erworbenen Live-Attitüde an: zwei Gitarren, ein Bass, ein Schlagzeug und vier Monate Zeit. „It’s Never Been Like That“ (2006) setzt somit einen charmant-rohen Gegenpol zu seinen planvolleren Vorgängern.

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