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Muse

Die Alternative-Rockband Muse wird 1994 im südenglischen Teignmouth gegründet. Matthew Bellamy (Gitarre, Gesang), Chris Wolstenholme (Bass) und Dominic Howard, die zuvor in lokalen Schulbands erste Erfahrungen gesammelt haben, entwerfen eine operettenhafte und technisch vertrackte Version des Indierock, bei welcher der schluchzende Falsettgesang Bellamys das Klangbild dominiert. Unter dem Namen „Rocket Baby Dolls“ gewinnt das Trio 1996 einen Nachwuchswettbewerb. Derart ermutigt, benennt sich die Gruppe in Muse um und konzentriert sich auf Konzertaktivitäten in London und Manchester. Im Sawmills-Studio von Dennis Smith in Cornwall entstehen erste Aufnahmen und eine selbstbetitelte EP. Mit der zweiten EP, „Muscle Museum“ (Muscle und Museum stehen im Lexikon vor und nach Muse), gelingt es den drei Briten, die Aufmerksamkeit des Journalisten Steve Lamacq auf sich zu lenken - die heimische Musikindustrie indes ist nicht zu überzeugen. In dem amerikanischen Label Maverick Records finden Muse 1998 schließlich einen Partner. Als das unter der Regie des Produzenten John Leckie (u.a. Radiohead) entstandene Debüt „Showbiz“ 1999 in den Handel kommt, organisiert Maverick Auftritte im Vorprogramm der Foo Fighters und der Red Hot Chili Peppers. Den endgültigen Durchbruch auf dem Mainstream-Markt bringt jedoch das 2001 veröffentlichte Album „Origin Of Symmetry“, auf welchem Muse ihren Stil perfektionieren, alte Blues-Anleihen über Bord werfen und sich dafür bei Vorbildern wie Rage Against The Machine und Queen gleichermaßen bedienen. In den USA erscheint das Erfolgsalbum jedoch nie: Maverick meldet Zweifel an Bellamys Fispelgesang an und schlägt vor, einige Stücke für den amerikanischen Markt umzuschreiben. Die Band lehnt ab und man trennt sich. Nach einer Doppel-CD mit unveröffentlichtem Material erscheint im 2003 das dritte Studioalbum, das im Großen und Ganzen stilistisch an den Vorgänger anknüpft. Bis Weihnachten 2004 geht die Gruppe auf Tournee, bevor 2005 die Aufnahmen zum neuen Album beginnen. Im selben Jahr werden Muse mit einem Brit Award als „Best Live Act 2005“ ausgezeichnet. Das Album „Black Holes And Revelations“ erscheint im Sommer 2006.

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