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Mogwai

In Glasgow gründen Stuart Braithwaite (Gitarre), Dominic Aitchison (Bass), Martin Bulloch (Schlagzeug), John Cummings (Gitarre) und Barry Burns (Keyboards, Flöte, Gitarre) 1995 die Gruppe Mogwai, die sie nach einem flauschigen Fellmonster aus dem Kinofilm „Gremlins“ benennen. Die chinesische Bedeutung des Bandnamens - etwa: „Böser Geist“ - lässt den Worten der Musiker zufolge jedoch keinerlei Rückschlüsse auf Texte oder Musik zu. Das Quintett komponiert lange, gitarrenbetonte Instrumentalstücke, die meist ein einziges Thema variieren. Viel Raum wird dabei auf die Dynamik verwendet. So zählen Mogwai zu den glühendsten Verfechtern der Laut/Leise-Ästhetik à la Smashing Pumpkins, wie sie heute im Postrock allgemein weit verbreitet ist.

1997 erscheint auf dem renommierten schottischen Indie-Label Chemikal Underground das Debüt-Album der Band. „Ten Rapid“ wird auf Grund seiner sphärischen Stimmung von einigen Kritikern zu Unrecht der Sparte Ambient zugeordnet. Trotz des Fehlens herkömmlicher Stilmerkmale wie Strophe-Refrain-Muster steht das Album mit seinen definierten Bass-Riffs und Hard-Rock-Anklängen eindeutig in der Tradition von Gruppen wie The Cure, den Pixies oder Joy Division. Man identifiziert sich in der Öffentlichkeit zudem gerne mit der Punk-Ethik, legt diese bei den Aufnahmen aber lieber vor der Studiotüre ab. Stattdessen kommen neben der klassischen Rockbesetzung auch allerlei elektronische Instrumente zum Einsatz.

Auf dem ebenfalls 1997 veröffentlichten Nachfolger „Mogwai Young Team“ legt der schottische Fünfer dann eine etwas härtere Gangart ein, und mit dem 1998er-Album „Kicking A Dead Pig“ gewinnt die Band auch hier zu Lande immer mehr Freunde. Mittlerweile veröffentlicht man auf dem eigenem Label Rock Action, benannt nach dem Pseudonym des gleichnamigen Stooges-Drummers Scott Ashton. Dort erscheint Anfang 2006 das Album „Mr. Beast“, das eine Stilwende dokumentiert: Mogwai haben einiges an Ballast über Bord geworfen und bewegen sich nun auf den sicheren Pfaden konventioneller Rock-Strukturen. Mit Texten und Gesang, Hooklines und Refrains.

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