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Mötley Crüe

Sie sind der Inbegriff des modernen Glam-Metals US-amerikanischer Prägung: Die 1981 in Los Angeles gegründeten Mötley Crüe setzen auf Image, Kleidung und große Gesten und ebneten damit Gruppen wie Cinderella oder Guns N‘ Roses den Weg. Nikki Sixx (Bass), Tommy Lee (Schlagzeug), Mick Mars (Gitarre) und Vince Neil (Gesang) folgen für die Wahl ihres Gruppennamens einem Vorschlag von Mars, „motley crew“, und nennen sich zunächst Mottley Krew, dann Mötley Crüe. Die schicken Umlaute übernimmt man angeblich vom Lieblingsbier der Band, der bayerischen Marke Löwenbräu. Im November 1981 erscheint das selbst produzierte Debüt-Album „Too Fast For Love“, das zu einem großen Erfolg in der Untergrund-Szene von L.A. wird und der Band schließlich zu ihrem ersten Plattenvertrag verhilft. Am 20. August des Folgejahrs wird das Album in aufpolierter Fassung bei Elektra nochmals veröffentlicht. Im weiteren Verlauf der Achtziger machen Mötley Crüe nicht nur ihrem Namen (etwa: „bunter Haufen“), sondern auch sämtlichen Klischees ihres Genres alle Ehre: Eine Drogen- und Sex-Geschichte jagt die andere, Live-Auftritte werden mit viel Pomp und Harte-Männer-Getue zelebriert. Mit Album Nummer fünf, dem im September 1989 erschienenen „Dr. Feelgood“, ist der Karriere-Höhepunkt erreicht. Innerhalb der ersten drei Wochen klettert die Platte an die Spitze der amerikanischen Billboard-Charts. Doch der Publikumsgeschmack ändert sich, und nachdem Sänger Neil 1992 seinen Ausstieg erklärt hat, beginnt der Stern der Gruppe zu sinken. Alben wie „Mötley Crüe“ (1994, mit neuem Sänger John Corabi) und „Generation Swine“ (1997, wieder mit Neil) erreichen trotzdem immer noch hohe Chartplatzierungen. Während der Neunziger ist es aber vor allem Tommy Lees medienwirksam ausgeschlachtetes Ehedrama mit Baywatch-Sternchen Pamela Anderson, das das Medieninteresse wieder und wieder auf die Band richtet. 1999 versucht sich Lee an einer Solokarriere, sein Nachfolger Randy Castillo stirbt 2002 an Krebs. Aus einer für 2004 geplanten Abschiedstour nebst Goodbye-Album („Red, White, And Crüe“, 2005) wird schließlich ein Comeback in Originalbesetzung. Im Januar 2006 erscheint die DVD „Carnival Of Sins“. Seit Jahresbeginn sind Mötley Crüe auf dem Hollywood Walk Of Fame verewigt.

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