Led Zeppelin

Led Zeppelin gehen 1968 aus der von Gitarrist Jimmy Page gegründeten Band The New Yardbirds hervor, zu welcher bereits der Bassist John Paul Jones gehört. Als Pages Wunschsänger Terry Reid absagt, schlägt er seinen Kollegen Robert Plant vor. Dieser bringt seinen alten Freund, den Bassisten John Bonham mit zu den Proben. In dieser Besetzung spielt die (nach einem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag von Ulknudel Keith Moon) in Led Zeppelin umbenannte Formation 1968 ihr selbstbetiteltes Debüt-Album ein, das im Januar 1969 erscheint. Die Mixtur aus schwerem Blues und hartem Rock macht die äußerst erfolgreiche LP zu einem Meilenstein des frühen Heavy Metal. Mit dem später im selben Jahr veröffentlichten Titel „Whole Lotta Love“ vom Album „Led Zeppelin II“ definiert die Gruppe ihren Sound, der bei Konzerten mit langen Instrumentalparts angereichert wird (Page spielt seine Gitarre oft mit einem Geigenbogen). Ihren Album-Klassiker liefert das Quartett im Jahre 1971 ab. Auf dem unbetitelten Album, das als „Led Zeppelin IV“ oder „Zoso“ in die Rockgeschichte eingeht, befindet sich auch der Song „Stairway To Heaven“, der trotz seines bis heute gewaltigen Erfolges im Radio niemals als Single erscheint. Das 1973 veröffentlichte „Houses Of The Holy“ markiert mit dem Einsatz von Synthesizern und Mellotron eine stilistische Neuorientierung. Die folgende USA-Tournee bricht sämtliche Rekorde. 1974 gründen Led Zeppelin ihr eigenes Plattenlabel, Swan Song. Zunehmend machen auch die wilden Eskapaden der Band Schlagzeilen, die an den Kräften der Musiker zu zehren beginnen. Ende 1976 kommt der vom gleichnamigen Doppelalbum begleitete Konzertfilm „The Song Remains The Same“ in die Kinos. Nach dem tragischen Tod von Plants Sohn Karac im Jahr darauf geht das Gerücht um, der am Okkultismus interessierte Sänger sei verflucht. Auch auf der Band scheint ein Fluch zu lasten: Der schwer heroinabhängige Page verliert zusehends die Kontrolle über die Musik, so dass schließlich John Paul Jones die Führung übernimmt. „Through The Out Door“ (1978) klingt synthetisch, und für viele Disco- und Punk-Fans sind Led Zeppelin ein Dinosaurier. Am 25. September 1980 stirbt Schlagzeuger John Bonham kurz vor Beginn einer USA-Tournee an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums. Die restlichen Bandmitglieder beschließen, ohne ihn nicht als Led Zeppelin weiterzumachen. Plant verfolgt seither eine erfolgreiche Solokarriere. 2005 wird Led Zeppelin der Grammy Lifetime Achievement Award verliehen, der erste in der Geschichte der Band.

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