Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Stars
  3. Judas Priest

Judas Priest

Judas Priest werden im Jahre 1969 in Birmingham als Bluesrock-Band gegründet. Die Gruppe um den Sänger Al Atkins benennt sich nach einem Song von Bob Dylan, „The Ballad Of Frankie Lee And Judas Priest“. Nach dem Unfalltod des Gitarristen John Perry bewirbt sich Kenneth (K.K.) Downing um den vakanten Posten, wird jedoch abgelehnt. Die Wahl fällt auf Earnest Chataway, der die frühen Black Sabbath als Live-Musiker unterstützt hat. Mit Chataway baut sich die Gruppe eine große Fangemeinde in den Midlands auf, doch als ein Vertrag mit Oldham Records platzt, bedeutet dies auch das Ende der ersten Ausgabe von Judas Priest. Atkins nimmt Kontakt zu Downing auf, dessen Band Frieght einen neuen Sänger sucht - und wird engagiert. Man beschließt, auch den Bandnamen Judas Priest zu übernehmen. Als finanzielle Probleme schließlich zu Atkins‘ Ausstieg führen, schlägt die Freundin von Bassist Ian Hill ihren Bruder Rob Halford als Ersatzmann vor. Mit dem in Leder und Nieten gekleideten Schreihals, der mit seiner Harley Davidson auf die Bühne fährt, kommt die Karriere der inzwischen heftig rockenden Gruppe in Schwung. Vor den Aufnahmen zum Debüt-Album schlägt die Plattenfirma CBS vor, einen Organisten in die Band aufzunehmen. Downing hingegen entscheidet sich für einen zweiten Gitarristen - Glenn Tipton. Die beiden Musiker entwickeln den typischen Doppel-Gitarren-Stil der Band, der für den Heavy Metal wegweisend wird. „Rocka Rolla“ erscheint 1974, gefolgt von „Sad Wings Of Destiny“ (1976) oder „Sin After Sin“ (1977). Bis zur Veröffentlichung von „British Steel“ (1980) verschleißen Judas Priest eine ganze Reihe talentierter Schlagzeuger, darunter auch Simon Phillips. Mit Dave Holland findet sich endlich eine stabile Besetzung, mit der die weltweit äußerst erfolgreiche Band zwölf Studioalben und zwei Live-Platten einspielt, bis Halford 1991 seinen Ausstieg bekanntgibt, um mit dem Projekt Fight eine Solokarriere zu starten. Ihn ersetzt der Sänger Tim „Ripper“ Owens, mit dem zwei mäßig erfolgreiche Alben veröffentlicht werden. Nach fast zwölf Jahren der Trennung kommt es 2003 zu einer Wiedervereinigung mit Halford, welcher sich sofort eine ausgedehnte Tournee anschließt. 2005 erscheint ein neues Studioalbum: „Angel Of Retribution“.

Filme und Serien

Videos und Bilder