Fink

Fink Poster

Leben & Werk

Im Jahre 1996 gründen Nils Koppruch (Gitarre, Gesang, Mundharmonika), Thorsten Carsten (Bass), und Hauke Evers (Schlagzeug) in Hamburg die Gruppe Fink. Durch Auftritte im Vorprogramm von Lambchop, 16 Horsepower, Die Braut haut ins Auge und den Jayhawks gelangt das Trio bald zu erster regionaler Bekanntheit. Unter dem Kunstbegriff „Folk Noir“ tragen die drei Musiker Elemente aus Country, Folk und Indie-Pop zu einer musikalischen Collage zusammen, die maßgeblich von den deutsch gesungenen, oft sozialkritisch-politischen Stücken Koppruchs geprägt ist. Im Folgejahr erscheint auf dem neu gegründeten Label XXS Records das Album-Debüt „Vogelbeobachtung im Winter“, das zu einem heimlichen Liebling des Feuilleton avanciert. Noch 1997 schließt sich der neue Bassist Andreas Voß der Formations an. Konzerte mit der Band Element of Crime, mit der Fink oft verglichen wird, bereiten den Boden für den Album-Nachfolger „Loch in der Welt“, der 1998 in den Handel kommt. Darauf scheiden Carsten und Evers aus und werden durch Dinesh Ketelsen (Bass) und Henning Wandloff (Schlagzeug) ersetzt. Als weiteres loses Mitglied ist nun immer öfter auch der Trompeter Martin Wenk von Calexico zu hören. Mit den beim Hamburger Label L’Age D’Or veröffentlichten Alben „Mondscheiner“ (1999) und „Fink“ (2000) sowie regelmäßigen Tourneen und einem Dokumentarfilm-Soundtrack („The Return of the Tüdelband“) können Fink ihre Fanbasis festigen. 2003 sorgt eine gemeinsam mit den Schauspielern Peter Lohmeier (Gesang) und Ulrich Tukur (Akkordeon) aufgenommene Single für viel Beachtung: „Bagdad Blues“ richtet sich in ironischer Weise gegen den Irak-Krieg der Bush-Regierung. Auf ihren weiteren Alben („Haiku Ambulanz“, 2003, und „Bam Bam Bam“, 2005) zeigt sich eine deutliche musikalische Entwicklung weg vom „Country mit deutschen Texten“ hin zu mehr von Funk, Reggae oder Rock beeinflussten Klängen. Seit 2004 runden Oliver Stangl (Gitarre, Banjo) und der Keyboarder Red die Besetzung von Fink ab.

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