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Eurythmics

Die Sängerin und Pianistin Annie Lennox (geboren am 25. Dezember 1952 in Aberdeen, Schottland) und der Gitarrist und Keyboarder Dave Stewart (9. September 1952 in Sunderland, England) lernen sich Mitte der Siebziger in einem Restaurant kennen und werden musikalisch wie privat ein Paar. Gemeinsam schließen sie sich 1977 der Punk-Gruppe Tourists an. 1980 endet die Liaison, doch man arbeitet musikalisch weiter eng zusammen. Das Duo wird auf eigenen Wunsch aus dem Tourists-Vertrag entlassen, und 1981 gründen Lennox und Stewart mit einer Reihe von Session-Musikern die Eurythmics. Das Debüt-Album „In The Garden“ wird in Köln unter Leitung des legendären Produzenten Conny Plank aufgenommen und erscheint noch im Oktober desselben Jahres. Unter den Gastmusikern befinden sich Krautrock-Größen wie Jackie Liebezeit und Holger Czukay, Blondie-Drummer Clem Burke und Robert Görl von der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft. Als das Album floppt, ziehen sich die Eurythmics nach London zurück und bauen mit Hilfe eines Bankdarlehens ein kleines Acht-Spur-Studio auf, wo sie mit elektronischen Elementen zu experimentieren beginnen. Die dort entstandenen Singles werden von Fans und Kritik jedoch kaum wahrgenommen. Finanzielle Entbehrungen und mangelnder Erfolg hinterlassen ihre Spuren: Lennox erleidet einen Nervenzusammenbruch, Stewart wird mit einem Lungenkollaps ins Krankenhaus eingeliefert. 1983 gelingt dem Paar mit „Sweet Dreams (Are Made Of This)“ endlich der Durchbruch. Die gleichnamige Single wird zu einem Hit, der auch bis an die Spitze der US-Charts klettert. 1984 folgt „Touch“, das mit der Single „Here Comes The Rain Again“ an den Erfolg anknüpfen kann. Nach dem innerhalb von nur einer Woche in Paris eingespielten, 1985 veröffentlichten „Be Yourself Tonight“, erscheint 1986 „Revenge“, das mit der Single „Missionary Man“ zum bestverkauften Eurythmics-Album werden soll. Von 1986 an gehen die beiden Musiker immer häufiger getrennte Wege: Stewart produziert für Kollegen wie Bob Dylan, Mick Jagger oder die Ramones, schreibt Filmmusik (mit Candy Dulfer für „Lily Was Here„) und gründet schließlich die Band The Spiritual Cowboys. Mit „Savage“ (1987) und „We Too Are One“ (1991) erscheinen noch zwei Alben, dann ist eines der erfolgreichsten Popmusik-Projekte der Achtziger Geschichte. Lennox verabschiedet sich nach einer Stimmbanderkrankung 1992 vorerst aus dem Pop-Geschäft, um sich später ebenfalls einer Solo- und Schauspielkarriere zu widmen. 1999 gelingt dem wiedervereinten Duo mit „Peace“ ein respektables Comeback, dem weitere Solo-Platten und Compilations folgen. 2005 erscheint die „Ultimate Collection“ der Eurythmics, ein neu gemastertes Greatest-Hits-Album mit zwei neuen Songs.

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