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Eels

Mark Oliver Everett, der am 10. April 1963 geborene Sohn des berühmten Quantenphysikers Hugh Everett III., bezeichnet Eels als „Vehikel“ für seine Musik. Die übrigen Bandmitglieder wechseln ständig, im Studio wie auf der Bühne. Dies aber macht gerade ein Eels-Konzert zu einem spannenden Ereignis, da jeder Song so klingt, wie er als Nummer auf dem jeweils aktuellen Album geklungen hätte. Unter dem Pyeudonym Mr. E oder, noch einfacher E, veröffentlichte Everett 1992 sein erstes Album „A Man Called E“, das zu einem Achtungserfolg wurde. Mit dem 1993er Album „Broken Toy Shop“ ging er im Vorprogramm von Tori Amos auf Tournee. Unter dem Bandnamen Eels erschien 1996 das viel beachtete Debüt des Schwermütigen: „Beautiful Freak“ zeigte einen geplagten Künstler, der sich in melancholischen Indiepop-Klängen aalte. Auf den Bandnamen mit den zwei „E“ s verfiel Everett übrigens, weil er annahm, dass dann die Eels-Scheiben direkt hinter seinem bisherigem Solo-Werk im Regal stehen würden - die Eagles hatte er leider ganz vergessen. Mit dem Album kam ein ansehnlicher internationaler Erfolg, große Tourneen folgten, die Eels erspielten sich einen guten Namen als Live-Band. In Everetts Privatleben indes sah es zu dieser Zeit düster aus: Bei seiner Mutter wurde mit Krebs diagnostiziert, die Schwester nahm sich das Leben. Das Album „Electro Shock Blues“ (1998) verarbeitete diese Erlebnisse. Nach dem fröhlicheren „Daisies Of The Galaxy“ (2000), zu dem viele prominente Gäste - darunter Peter Buck und Grant Lee Phillips - beitrugen, verkroch sich E in ein spirituelles Schneckenhaus, schrieb und sprach nicht, bis es ihn drängte und er 2001 mit „Souljacker“ aus der Versenkung auftauchte (ein Albumtitel mit gruseligem Realitätsbezug: Everetts Cousine Jennifer gehörte am 11. September 2001 zum Flugpersonal der Maschine, mit der das Pentagon attackiert wurde). Bei dem live im Studio aufgenommenen „Shootenanny!“ von 2003 wirkte wieder eine vollkommen runderneuerte Begleitband mit, und das epische, mit 33 Titeln volle Album „Blinking Lights And Other Relevations“ (2005) protzt erneut mit einer beachtlichen Gästeliste: Tom Waits, Peter Buck und John Sebastian halfen diesmal im Studio aus.

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