Die Sterne

Ende der Achtziger veröffentlicht das im westfälischen Bad Salzuflen ansässige Label „Fast Weltweit“ eine Reihe von Singles und Kassetten, darunter auch die Werke eines gewissen Frank Spilker, der unter dem Namen Die Sterne ein in wechselnder Besetzung auftretendes Projekt betreibt. 1991 zieht er nach Hamburg, wo er ein Jahr später abermals Die Sterne ins Leben ruft, welche zunächst als schräge Serge-Gainsbourg-Cover-Band auftreten. Wenig später erscheinen erste Beiträge auf Samplern des Labels L’Age D’Or, bei welchem Spilker über ein rumpeliges Gerüst aus Funk, Soul, Punk und Independent-Rock schnoddrige deutsche Texte aus Politik und Privatleben singt. Das erste, von Chris und Carol von Rautenkranz produzierte Sterne-Album, wird 1993 veröffentlicht. „Wichtig“ wird die Band im Laufe der Neunziger tatsächlich: Neben Tocotronic und Blumfeld entwickeln sich Die Sterne zu einem zentralen Aushängeschild der so genannten Hamburger Schule. „In Echt“ erblickt ein gutes Jahr später das Licht der Öffentlichkeit, die Single „Universal Tellerwäscher“ wird zu einem inoffiziellen Sommerhit. Der offizielle kommt dann in Gestalt des Titels „Ruiniert“ von der Major-Produktion „Posen“ im Jahr 1996. Auch beim Goethe-Institut wird man nun auf die deutsch singenden Wahl-Hamburger aufmerksam und schickt die oft als rechtmäßige Erben von Ton, Steine, Scherben gehandelte Band 1998 als Kulturbotschafter auf große USA-Tournee. Nach dem 1999 veröffentlichten Album „Wo ist hier“ bleibt es eine Weile recht still um die Sterne, bis 2002 das von Olaf O.P.A.L. produzierte „Irres Licht“ ein neues Lebenszeichen gibt. Mit ihrem siebten Studioalbum „Das Weltall ist viel zu weit“ (2004) zeigen sich die Sterne wieder von ihrer politischen Seite. Judith Holofernes, Fettes Brot und Thees Uhlmann werden dabei für den Song „Wir rühren uns nicht vom Fleck“ als prominente Studiogäste geladen. 2006 erscheint „Räuber und Gedärm“.

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