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© Universal Music

Black Sabbath

Sie gehören zu den Urvätern des modernen Rock härterer Gangart: Mit dröhnenden Gitarrenriffs und Texten über Tod und Teufel lieferten Black Sabbath Ende der Sechziger die Blaupause für Black Metal, Grunge und Hardcore. Titel wie „Paranoid“, „N.I.B.“ oder „War Pigs“ haben ein Stück Musikgeschichte geschrieben. 1967 gründet der Gitarrist (und Fan von Django Reinhardt) Tony Iommi zusammen mit dem Bassisten Terry „Geezer“ Butler, dem Schlagzeuger Bill Ward und dem Sänger John „Ozzy“ Osbourne die Polka Tulk Blues Band, die sich 1968 in Earth und schließlich (in Anlehnung an einen Film mit Boris Karloff) in Black Sabbath umbenennt, um Streitigkeiten mit einer Formation gleichen Namens zu vermeiden. Frühe Einflüsse für den neuen Sound kommen von Cream, den Shadows, Blue Cheer, Jimi Hendrix und den Beatles, doch das Quartett entwickelt rasch seinen ureigenen Stil, bei welchem Osbourne über den tief gestimmten Gitarren Iommis mit näselndem Organ düstere Schreckensvisionen zum Besten gibt. 1970 erscheint das Debüt-Album „Black Sabbath“, noch im selben Jahr gefolgt von „Paranoid“, dessen Titelstück inzwischen zu einem ewigen Hit bei allen Rockfeten geworden ist. Weitere Veröffentlichungen wie das legendäre „Volume 4“ (1972), „Sabbath Bloody Sabbath“ (1973) oder „Sabotage“ (1976) finden insbesondere auch in den USA begeisterte Käufer, so dass die Band pausenlos auf Tournee ist. Mitte der Siebziger Jahre zeigen sich durch übermäßigen Stress, Alkohol- und Drogenkonsum erste Zerfallserscheinungen. Sänger Ozzy Osbourne wird schließlich als Risiko empfunden, es kommt zur Trennung. Mit dem ehemaligen Rainbow-Frontmann Ronnie James Dio und später mit Ersatzschlagzeuger Vinnie Appice nehmen Black Sabbath zwei weitere Alben auf, danach wechselt die Besetzung praktisch mit jeder weiteren Veröffentlichung. Zu den bekannteren Mitgliedern während der 80er- und 90er- Jahre gehören unter anderem auch die beiden Deep-Purple-Veteranen Ian Gillan und Glenn Hughes sowie Judas-Priest-Sänger Rob Halford. Seit den Neunzigern kommt es zu verschiedenen Wiedervereinigungen, darunter auch mehrfach in Urbesetzung. Mitschnitte der 97/98er-Tournee des klassischen Quartetts erscheinen auf einem Doppel-Live-Album. Osbourne, als „Prince of Darkness“ mittlerweile selbst ein berüchtigter Metal-Megastar, steht einer neuen Studio-Platte - entgegen seit 2001 kursierender Gerüchte - jedoch ablehnend gegenüber.

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