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Skandal um „Fifty Shades of Grey 2“: Produzent wütet gegen Hollywood-Gewerkschaft

Skandal um „Fifty Shades of Grey 2“: Produzent wütet gegen Hollywood-Gewerkschaft
© Universal

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Pünktlich am nächsten Valentinstag werden die Massen wieder in die Kinos rennen und sich von Anastasia (Dakota Johnson) und Christian Grey (Jamie Dornan) in ihren Bann ziehen lassen. Doch während die meisten Beteiligten dann die Schampus-Korken knallen lassen dürften, wird einem Herren aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zum Feiern zumute sein. Wir verraten euch, warum Produzent Dana Brunetti sich aktuell so echauffiert und was seine öffentlichen Wutausbrüche mit „Fifty Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe“ zu tun haben.

Neben „Fifty Shades of Grey“ produzierte Dana Brunetti Kinohits wie „Captain Phillips“ und Serien-Erfolge vom Kaliber „House of Cards“. Mittlerweile ist der viel beschäftigte Mann einen weiteren Schritt auf der Karriere-Leiter nach oben geklettert und darf sich Präsident des Filmstudios Relativity Media nennen. Genau darin hat ein aktuelles Problem seine Wurzeln.

Gewerkschaft verweigert Dana Brunetti Produzenten-Credit für „Fifty Shades of Grey 2“

In Hollywood sind Schauspieler, Regisseure, Kameramänner und eben auch Produzenten gewerkschaftlich organisiert. Die jeweilige Gilde vergibt offizielle Credits für die Mitarbeit an Filmen und handelt beispielsweise die Mindestlöhne aus. In dieser Angelegenheit betrachten viele ihrer Vertreter Studio-Bosse als ihre natürlichen Feinde, so auch im Fall des zum Konzern-Chef aufgestiegenen Dana Brunetti.

Als Demonstration ihrer Macht verweigerten sie ihm nun den Credit als Produzent für „Fifty Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe“. In der offiziellen Begründung heißt es zwar, man könne seine Tätigkeit als Produzent des Films nicht feststellen und streiche ihn somit von der Liste. Viele Beteiligten hinter den Kulissen denken allerdings, die Gewerkschaft wolle Dana Brunetti mit dieser Aktion lediglich ihre eigene Stärke spüren lassen. So sieht das auch der geschasste Mann selbst, der sich nun öffentlich extrem wütend äußerte und ankündigte, die Gewerkschaft in Grund und Boden stampfen zu wollen. Die entsprechenden Pamphlete findet ihr am Ende des Artikels.

„Fifty Shades of Grey 2“: Lässt Jamie Dornan die Hüllen fallen?

Warum ist der Credit so wichtig? Um Geld geht es in diesem Falle nicht, aber wer nicht offiziell in seiner Funktion bei der Erstellung eines Filmes registriert ist, der wird auch nicht als jemand behandelt, der am Film mitwirkte. Sprich, sollte „Fifty Shades of Grey 2: Gefährliche Liebe“ das Kunststück gelingen und den Oscar als bester Film gewinnen, dann bekämen ihn nur die von der Gewerkschaft anerkannten Produzenten, Dana Brunetti ginge dann leer aus.

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