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Zwei zum Fressen gern

Zwei zum Fressen gern: Vom "Ranger" zum "Crocodile Dundee": Christian Tramitz als Reptilienjäger an den Ufern des Main-Donau-Kanals...

Filmhandlung und Hintergrund

Vom "Ranger" zum "Crocodile Dundee": Christian Tramitz als Reptilienjäger an den Ufern des Main-Donau-Kanals...

Darsteller und Crew

  • Christian Tramitz
    Christian Tramitz
  • Dirk Bach
    Dirk Bach
  • Oliver Masucci
    Oliver Masucci
  • Jennifer Ulrich
    Jennifer Ulrich
  • Adele Neuhauser
    Adele Neuhauser
  • Marco Bretscher-Coschignano
    Marco Bretscher-Coschignano
  • Davorka Tovilo
    Davorka Tovilo
  • Stefan Raiser
    Stefan Raiser
  • Götz Marx
    Götz Marx
  • Felix Zackor
    Felix Zackor
  • Stefan Essl
    Stefan Essl
  • Doreen Jacobi
  • Alfonso Losa
  • Paul Maaß
  • Klaus Stiglmeier
  • Thomas Schmieder
  • Annette Wunsch
  • Andreas Geiss
  • Brigitte Harrer
  • Benjamin Hartinger
  • Sven Gielnik
  • Marius Weingarten
  • Simon X. Rost
    Simon X. Rost
  • Derek Meister
  • Stephan Schuh
  • Nicole Fischer

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zwei zum Fressen gern: Vom "Ranger" zum "Crocodile Dundee": Christian Tramitz als Reptilienjäger an den Ufern des Main-Donau-Kanals...

    „Crocodile Dundee“ grüßt von Ferne, wenn Christian Tramitz als bayerischer Abenteurer ein Reptil rund um Regensburg jagt.

    Der Mann trägt zwar den klangvollen Namen Mitch Croc McDearie, ist aber waschechter Einheimischer: Weil seine Ex-Frau keine Lust mehr auf die unwirtlichen Sümpfe Floridas hatte, musste Mitch (Christian Tramitz) seiner Tochter zuliebe die Krokodilsfarm in den Everglades aufgeben. Jetzt fristet er ein Dasein als überqualifizierter Tierpfleger im Regensburger Reptilienhaus. Endlich kommt wieder Action in sein Leben, als Gangstern ein Krokodil abhanden kommt und nun die Umgebung unsicher macht. Rechtsmedizinerin Ann (Doreen Jacobi) bringt Mitch auf die Spur, als sie einen Rehkadaver aus der Kanalisation angeln lässt. Der kernige Naturbursche und die selbstbewusste Möchtegerndetektivin können sich zwar auf Anhieb nicht ausstehen, doch ihr gemeinsamer Freund Bützje (der lustige kleine dicke Dirk Bach als lustiger kleiner dicker Reporter) schweißt sie zusammen; und selbstredend das Jagdfieber, denn alsbald fallen dem Reptil auch die ersten Menschen zum Opfer.

    Natürlich ist Regensburgs Antwort auf Crocodile Dundee eine verkappte Parodie. Doch Tramitz vermeidet den Fehler, zu dick aufzutragen: Er nimmt den Job richtig ernst, und gerade darin liegt die Komik. Gleiches gilt für Jacobi: Eher widerwillig fühlt sich die Medizinerin zu dem Relikt aus den Sümpfen hingezogen. Für die Pointen ist ohnehin Bach zuständig, der hemmungslos den Pausenclown mimt und dabei derart übertreibt, als stecke er gedanklich noch im „Urmel“-Kostüm. Der Kontrast zwischen dem Dauerquassler im Safari-Outfit und dem imposanten Computer-Krokodil ist derart drastisch, dass die Konfrontation selbst dann funktioniert, wenn einem der Kölner Wonneproppen eigentlich auf die Nerven geht.

    Das wiederum liegt nicht zuletzt an der guten Mischung: Geschickt kombinieren Buch (Derek Meister) und Regie (Simon X. Rost) Abenteuer und Comedy. Gerade Rost bedient sich freimütig bei diversen Kinovorbildern (vom „Weißen Hai“ bis zum „Killer-Krokodil“) und kombiniert die entsprechenden Thriller-Szenen immer wieder mit unverhofft komischen Momenten. Noch besser als das Krokodil aus dem Rechner (Chris Creature) sind allerdings die Dialoge: Die Rechtsmedizinerin hat eine derart spitze Zunge, dass Mitchs Machete dagegen zum Kartoffelschäler verkommt. tpg.
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