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Sport macht Spaß: Die 11 besten Sportkomödien

Sport macht Spaß: Die 11 besten Sportkomödien

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

In „Zwei vom alten Schlag“ zeigen Robert De Niro und Sylvester Stallone, dass Witz und Boxen zueinander passen. CINEFACTS hat zum Start dieses Films eine Liste mit den elf besten Sportkomödien erstellt.

In Zwei vom alten Schlag treten die gealterten Box-Rivalen Henry „Razor“ Sharp und Billy „The Kid“ McDonnen nach Jahren Ringabstinenz wieder gegeneinander an. Ein Drama ist der Film mit Sylvester Stallone (Escape Plan) und Robert De Niro (Malavita - The Family) in den Hauptrollen aber keineswegs, sondern eine Sportkomödie.

Sport und Humor, das ist eine Kombination, die immer wieder gerne genutzt wird. Basketball, Football, Golf und weitere Sportart dienten bereits als Grundlage für Komödien. Nicht alle waren gut, aber einige haben für reichlich Lacher und positive Zuschauer-Resonanz gesorgt.

CINEFACTS hat zum Start von „Zwei vom alten Schlag“ eine Liste mit den elf besten Sportkomödien erstellt. Viel Spaß damit!

Platz 11: Ricky Bobby - König der Rennfahrer (2006)

NASCAR-Fahrer sind ganz harte Typen mit einem unbändigen Siegeswillen. Den größten hat Ricky Bobby (Will Ferrell,Anchorman 2: Die Legende kehrt zurück), der mit seinem Kumpel Cal (John C. Reilly, Der Gott des Gemetzels) das Gewinnerteam „Knack und Back“ bildet. Als der homosexuelle Ex-Formel-1-Franzose Jean Girard (Sacha Baron Cohen, Borat) auftaucht, ändert sich für Bobby irgendwann alles… Diese knappe Zusammenfassung klingt dramatischer, als „Ricky Bobby - König der Rennfahrer“ tatsächlich ist. Diese Sportkomödie ist ironisch, absurd, zotig und herrlich überdreht. Jedermanns Geschmack trifft sie zwar nicht, aber zu den besten Filmen ihres Genres gehört sie ohne jeden Zweifel.

Platz 10: Weiße Jungs bringen’s nicht (1992)

„Weiße Jungs bringen’s nicht“ ist nicht einfach nur ein Film über Basketball, sondern ein Film über die Sinnlosigkeit von Vorurteilen. Die Sportkomödie aus dem Jahr 1992 wartet darüber hinaus mit einigen witzigen Szenen und Sprüchen auf, hat toll choreografierte Basketball-Sequenzen zu bieten und mit Wesley Snipes (Gallowwalkers) und Woody Harrelson (Die Tribute von Panem: Catching Fire) zwei Schauspieler, die diesen Sport offensichtlich richtig gut beherrschen. Regisseur Ron Shelton blieb dem Sportfilm-Genre übrigens treu und drehte noch Tin Cup, „Homerun“ und Knocked Out - Eine schlagkräftige Freundschaft.

Platz 9: Spiel ohne Regeln (2005)

Mit Die Kampfmaschine und Mean Machine - Die Kampfmaschine gab es bereits vor „Spiel ohne Regeln“ zwei Filme, die die gleiche Story hatten: Ehemaliger Footballstar (bzw. Fußballstar), unter Manipulationsverdacht stehend, landet im Knast. Dort baut er ein Team aus Gefangenen auf, das sich mit einer aus Wärtern bestehenden Mannschaft in einem alles entscheidenden Spiel misst. Was „Spiel ohne Regeln“ von den anderen beiden Umsetzungen unterscheidet, ist der höhere Humoranteil. Kein Wunder, schließlich spielt Ulknudel Adam Sandler (Kindsköpfe 2) die Hauptrolle. Glücklicherweise rutscht „Spiel ohne Regeln“ nie in völlig albernen Klamauk ab.

Platz 8: Fußball ist unser Leben (2006)

Ein wahrer Fußballfan weiß, was es bedeutet, mit seinem Verein mitzufühlen und ihn zum Zentrum seines Lebens zu machen. Und wie wir alle wissen, macht Liebe blind und manchmal auch blöde. In „Fußball ist unser Leben“ begeht der Schalke-Fan Hans (Uwe Ochsenknecht, Das kleine Gespenst) eine große Dummheit, indem er seine Existenz von einem Tor seines Lieblingsspielers abhängig macht. Dass der ein demotivierter Kokser ist, wird Hans leider zu spät klar. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf… aber keine Sorge, letztlich wird auch in „Fußball ist unser Leben“ alles wieder gut. Bis dahin konnte man mit den Figuren mitleiden, mitfiebern und vor allem mitlachen.

Platz 7: Schlappschuss (1977)

Eishockey ist kein Sport für Weicheier. Es geht hart zu, dann und wann fliegen schon einmal die Fäuste und wer nach seiner aktiven Spielerkarriere noch alle Zähne hat, der saß nur auf der Auswechselbank. Die Brutalität wird in der Komödie „Schlappschuss“ gekonnt persifliert. Die erfolglosen „Charlestown Chiefs“ lernen erst das Siegen, nachdem die drei knallharten Hanson-Brüder das Eis geentert haben. Das Motto: Voll in die Fresse! Spielertrainer Reggie Dunlop (Paul Newman, Road to Perdition) merkt schnell, dass diese Taktik aufgeht… „Schlappschuss“ ist eine mehr als gelungene Parodie und die garantiert beste Eishockey-Komödie aller Zeiten! Die beiden weiteren Teile kann man sich allerdings getrost sparen…

Platz 6: Kingpin - Zwei Trottel auf der Bowlingbahn (1996)

Die Brüder Bobby und Peter Farrelly sind berühmt-berüchtigt für ihre Komödien. Ob Dumm und Dümmer, Verrückt nach Mary oder Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln, der Humor in den Filmen des Regie-Gespanns ist oftmals recht derbe, rücksichtslos und grenzüberschreitend - aber dennoch (oder trotzdem?) zum Brüllen komisch. „Kingpin - Zwei Trottel auf der Bowlingbahn“ ist da keine Ausnahme. Die Besetzung um Woody Harrelson, Randy Quaid (Brokeback Mountain) und Bill Murray (Moonrise Kingdom), der den schleimigen und schlecht frisierten Ernie McCracken famos darstellt, macht ihre Sache ausgezeichnet und sorgt dafür, dass die Holzhammerwitze zielgenau sitzen.

Platz 5: Caddyshack - Wahnsinn ohne Handicap (1980)

Golf kann richtig Spaß machen - mit den richtigen Leuten um sich herum. Im „Bushwood Country Club“, Handlungsort der Komödie „Caddyshack - Wahnsinn ohne Handicap“, vergällt einem der hochnäsige Richter Smails (Ted Knight, Love Boat) die Freude am Spiel. Glücklicherweise gibt es noch den lockeren Ty Webb (Chevy Chase, Community) und den durchgeknallten Immobilienunternehmer Al Czervik (Rodney Dangerfield, Little Nicky - Satan Junior). Sie gehen nicht so verbissen an die Sache heran. Mit diesen beiden macht Danny Noonan (Michael O’Keefe, Michael Clayton) seine Arbeit als Caddy deutlich mehr Spaß. Die heimlichen Stars aus „Caddyshack - Wahnsinn ohne Handicap“ sind jedoch eindeutig die Gopher, die sich unbeirrt ihren Weg unter dem Golfplatz freischaufeln und vom Platzwart Carl Spackler (Bill Murray) gejagt werden.

Platz 4: Die Indianer von Cleveland (1989)

Baseball ist hierzulande ziemlich unpopulär. Ein Film, in dem diese Sportart vorkommt, kann trotzdem eine gewisse Popularität erreichen - zumindest dann, wenn er so gut wie „Die Indianer von Cleveland“ ist. Ganz klar, die Geschichte von der Mannschaft, der niemand etwas zutraut, zum Überraschungssieger ist vollkommen vorhersehbar, aber einige gute Gags und viele starke Schauspieler machen diese Sportkomödie zu einem Hit. Dass sich Rene Russo (Thor: The Dark Kingdom) und Wesley Snipes durch diesen Film in Hollywood etablieren konnten, ist eine nette Randnotiz.

Platz 3: Voll auf die Nüsse (2004)

Wie übersetzt man den Filmtitel „Dodgeball: A True Underdog Story“ am besten ins Deutsche? Na klar, mit „Voll auf die Nüsse“! Hierzulande ist Subtilität offensichtlich nicht sehr beliebt. Allerdings ist die Komödie mit Vince Vaughn (Prakti.com) und Ben Stiller (Das erstaunliche Leben von Walter Mitty) in den Hauptrollen auch nicht besonders feinsinnig. Sie lebt von absurder Situationskomik, albernen Gags und gelungenen Gastauftritten (Chuck Norris, David Hasselhoff, William Shatner). Der Storyverlauf bietet zwar keine Überraschung, aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Alleine Ben Stiller als Karikatur eines Fitnessgurus macht „Voll auf die Nüsse“ zu einem Sportkomödien-Highlight.

Platz 2: Cool Runnings (1993)

Wie sagte einst Doug Heffernan: „Wahre Geschichten sind immer scheiße!“ Der Spruch des King of Queens ist zwar total witzig, aber er stimmt definitiv nicht. Als bestes Beispiel, um diese Aussage zu widerlegen, dient die Komödie „Cool Runnings“. Jon Turteltaubs (Last Vegas) Film basiert auf einer wahren Begebenheit: 1988 startete tatsächlich eine jamaikanischen Bobmannschaft bei den Olympischen Winterspielen. Die Story des Disney-Films ist allerdings nur an die wahren Ereignisse angelehnt. Schlimm ist das nicht, denn der witzigen und leichtfüßigen Sportkomödie gelingt es, den olympischen Grundgedanken zu vermitteln: Dabei sein ist alles!

Platz 1: Dorf on Golf (1987)

Wie bitte, ihr kennt Dorf nicht? Das kann eigentlich kaum sein. Der von Tim Conway (McHale’s Navy) gespielte Golfer im Miniaturformat ist absoluter Kult. „Dorf on Golf“ und die beiden Nachfolger „Dorf’s Golf Bible“ sowie „Dorf and the First Games of Mount Olympus“ wurden bis vor einigen Jahren regelmäßig im DSF respektive auf Sport1 gezeigt. In insgesamt sechs kurzen Filmen versucht der kleine Star, sein leider wenig vorhandenes Expertenwissen zu vermitteln. Während in den ersten beiden Filmen noch das Thema Golf im Mittelpunkt steht, demonstriert der bis zu den Knien eingebuddelte Conway in seiner Rolle als Dorf, dass er vielen Sportarten nicht gewachsen ist.