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Die besten Buddy-Cop-Filme aller Zeiten


Das bringt der Serienherbst auf Disney+

Zum Kinostart der Komödie „22 Jump Street“ mit Jonah Hill und Channing Tatum in den Hauptrollen am 31. Juli präsentiert CINEFACTS euch die besten Buddy-Cop-Filme aller Zeiten.

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Sie können sich nicht leiden, müssen aber trotzdem miteinander arbeiten, und schließlich werden sie dicke Kumpels - der Ablauf von Buddy Movies ist meist ziemlich vorhersehbar. Dennoch funktionieren diese Streifen immer wieder verdammt gut. Ein gutes Beispiel für einen funktionierenden Buddy-Film ist die Komödie 22 Jump Street, die am 31. Juli in den Kinos anläuft.

Im Nachfolger des Hits 21 Jump Street müssen die beiden Ermittler Jenko und Schmidt wieder fest zusammenstehen, um ihren Auftrag zu erfüllen. Überhaupt sind es oftmals Cops, die die Hauptrolle in Buddy Movies spielen. In diesem Job ist es eben eminent wichtig, dass man ein Team bildet und sich aufeinander verlassen kann.

Deswegen präsentiert CINEFACTS euch zum Start von „22 Jump Street“ mit Jonah Hill („The Wolf of Wall Street“) und Channing Tatum („G.I. Joe: Die Abrechnung“) in den Hauptrollen die besten Buddy-Cop-Filme aller Zeiten!

21 Jump Street (2012) & 22 Jump Street (2014)

Cop-Buddys: Morton Schmidt und Greg Jenko

Bei der Buddy-Cop-Komödie 21 Jump Street handelt es sich um eine sehr gelungene Adaption der Fernsehserie „21 Jump Street – Tatort Klassenzimmer“, mit der einst Johnny Depp („Transcendence“) bekannt wurde. In dem Kinofilm sind Jonah Hill und Channing Tatum als die zwei jungen Polizisten Jenko und Schmidt zu sehen, die soeben ihren Abschluss an der Polizeiakademie erfolgreich hinter sich gebracht haben. Im Berufsleben wartet nun schon die erste große Herausforderung auf sie: Aufgrund ihres jugendlichen Aussehens sollen die beiden verdeckt in einer High School für einen geordneten Schulalltag sorgen. Unter den Schülern soll einer eine neue Droge in Umlauf gebracht haben. Diesen Fall zu klären, birgt für die beiden schrägen Vögel eine große Herausforderung, denn irgendwie scheint ihnen die Rolle als Schüler etwas zu sehr zu gefallen… Die tolle Mischung aus Screwball-Komödie mit einem Schuss Action konnte die Zuschauer überzeugen. Nun startet mit 22 Jump Street die Fortsetzung im Kino.

Beverly Hills Cop-Reihe (1984)

Cop-Buddys: Axel Foley, Billy Rosewood und John Taggart

Die humorvolle, dreiteilige „Beverly Hills Cop“-Reihe gilt als Klassiker des Genres der Buddy-Cop-Filme. Allein der erste Teil konnte bei einem Budget von 15 Millionen US-Dollar weltweit insgesamt 316 Millionen US-Dollar einspielen. Sensationell! Eddie Murphy („Noch tausend Worte“) spielt den Detroiter Polizisten Axel Foley, der mit großer Klappe unterwegs ist und sich - während er seine Fälle löst - reichlich Respekt erarbeitet, aber auch jede Menge Ärger einhandelt. Die Situationen zwischen Foley und den Vorgesetzten sind dauerhaft für einen Lacher gut, genauso wie das Verhalten seiner Freunde und Ordnungshüter Rosewood (Judge Reinhold, „Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone“) und Taggert (John Ashton, „Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel“), die Foley kräftig unterstützen.

Wusstet ihr eigentlich, dass Sylvester Stallone („The Expendables 3“) anfangs die Rolle des Axel Foley übernehmen sollte? Doch dieser wollte mehr Actionszenen, was das Budget erheblich erhöht hätte. Deshalb trennte man sich letztendlich von ihm und engagierte Eddie Murphy – ein Volltreffer für die Reihe!

Taffe Mädels (2013)

Cop-Buddys: Sarah Ashburn und Shannon Mullins

Auch zwei Taffe Mädels haben es in unsere Auflistung der besten Buddy-Cop-Filme geschafft. Die Filmkomödie mit Sandra Bullock („Gravity“) und Melissa McCarthy („Tammy - Voll abgefahren“) zeigt Sarah Ashburn, eine engstirnige FBI-Agentin, die auf einen russischen Mafiaboss angesetzt ist. Bei ihren Kollegen ist sie wegen ihrer arroganten und unterkühlten Art unbeliebt, aber für diesen Fall wird ihr eine resolute Polizistin als Kollegin zur Seite gestellt. Shannon Mullins und Sarah haben nur zwei Gemeinsamkeiten: Sie sind Single und haben sehr unterschiedliche und spezielle Arten, gegen Verbrechen vorzugehen… Bei dem Film werden die Klischees des Genres genüsslich ausgelotet. Mit der starken Leistung der Schauspieler und den amüsanten Dialogen wird ein tolles, kurzweiliges Kinovergnügen geboten.

Lethal Weapon-Reihe (1987)

Cop-Buddys: Martin Riggs und Roger Murtaugh

Zu den absoluten Kultfilmen, wenn es um Buddy-Cop-Filme geht, gehört sicherlich die „Lethal Weapon“-Reihe mit Danny Glover („2012“) und Mel Gibson („Machete Kills“) in den Hauptrollen, die aus vier Filmen besteht. Darin mimen die beiden Schauspieler zwei ungleiche Partner bei der Polizei von Los Angeles. Beim Lösen ihrer Fälle kommen sie u.a. einer hochgefährlichen Drogenbande ehemaliger CIA-Agenten auf die Spur, müssen eine Bombe entschärfen und bekommen es mit einem Irren zu tun, der die Innenstadt von Los Angeles in ein flammendes Inferno verwandel will…

Allein der erste „Lethal Weapon“-Film konnte in den USA 65 Millionen Dollar an den Kinokassen einspielen – bei einem eher geringen Budget von ca. 15 Millionen US-Dollar. Damit gehört er zu den finanziell erfolgreichsten Filmen des Jahres 1987. Aber auch die Fortsetzungen konnten sich behaupten!

2 Guns (2013)

Cop-Buddys: Bobby Trench und Michael Stigman

Der Actionfilm 2 Guns mit Mark Wahlberg („Transformers: Ära des Untergangs“) und Denzel Washington („Flight“) basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von Steven Grant. Der Kinohit dreht sich um den DEA-Agenten Bobby Trench und dem U.S. Naval Intelligence Officer Michael Stigman, die undercover ein mexikanisches Drogenkartell zur Strecke bringen sollen. Allerdings können die beiden sich nicht leiden und haben wenig Vertrauen in den jeweils anderen. Als die Mission schiefläuft, sind sie auf der Flucht vor den Verbrechern auf sich allein gestellt. Und stellen bald fest, dass ab jetzt ihr einziger Vertrauter der jeweils andere ist…

Regie führte Baltasar Kormákur. Dies war nach „Contraband“ somit bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen Kormákur und dem Hauptdarsteller Mark Wahlberg. An den Kinokassen schlug sich der Film beachtlich: Bei einem Budget von 61 Millionen US-Dollar konnte dieser weltweit knapp 132 Millionen Dollar wieder einspielen.

Bad Boys (1995)

Cop-Buddys: Marcus Burnett und Mike Lowrey

Ebenfalls ein beliebter Buddy-Cop-Film ist Bad Boys mit Will Smith („After Earth“) und Martin Lawrence („Born to be Wild – Saumäßig unterwegs“) in den Hauptrollen. Die beiden mimen zwei Drogenfahnder und Freunde, die bei der Polizei von Miami arbeiten. Während Burnett ein geregeltes Familienleben mit Frau und Kind führt, stammt Mike Lowry aus reichem Elternhaus und ist ein sorgloser Lebemann. Als aus der Asservatenkammer der Polizei beschlagnahmtes Heroin im Wert von 100.000 Dollar gestohlen wird, haben die Cops 72 Stunden Zeit, die Drogen zu finden. Hinzu kommt der Mord an einem Mittäter des Verbrechens, der von einem französischen Gangster begangen wird… Bad Boys ist ein unterhaltsamer Actionfilm mit viel Krawall und Explosionen, der so erfolgreich war, dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten ließ. Zudem wurde der Film für Will Smith zum Sprungbrett einer grandiosen Erfolgskarriere.

Cop Out - Geladen und entsichert (2010)

Cop-Buddys: Jimmy Monroe und Paul Hodges

Äußerst witzig zur Sache geht es bei der Komödie Cop Out - Geladen und entsichert mit Bruce Willis („Sin City: A Dame To Kill For“) und Tracy Morgan („30 Rock“). In dem Film müssen Jimmy und Paul – zwei ziemlich unterschiedliche Polizisten vom LAPD - ihren wohl „weltbewegendsten“ Fall lösen: Als Paul seine wertvolle Baseballkarte verkaufen will, wird der Fanstore überfallen. Nun müssen beide auf eigene Faust die Karte wiederfinden. Sie schlittern von einem Chaos ins nächste. Als ob das nicht schon genug wäre, müssen sie währenddessen auch noch eine Frau retten und Ganoven und Geldwäschern das Handwerk legen… Regie führte Kevin Smith („Red State“). Für ihn war es der erste Mainstream-Film und zugleich der bisher kommerziell erfolgreichste. Jedoch erhielt die Komödie überwiegend schlechte Kritiken. Auch wenn wohlwollend anerkannt wurde, dass er eine Hommage an die Buddy Movies der 1980er Jahre darstellt.

Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis (2007)

Cop-Buddys: Nicholas Angel und Danny Butterman

Ein richtig abgedrehter Buddy-Cop-Film ist die britische Action-Komödie Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis mit Simon Pegg („The World’s End“) in der Hauptrolle, der auch das Drehbuch schrieb. Dort spielt er einen Londoner Elitepolizisten, der von seinem Boss in das kleine beschauliche Örtchen Sandford „befördert“ wird. Dort ist man stolz auf die bei Null liegende Verbrechensrate. So ist es bald sein einziger Job, mit seinem tumben Kollegen Danny Butterman (Nick Frost, „Cuban Fury - Echte Männer tanzen“), der gerne Mel Gibson wäre, auf Gartenpartys für Ordnung zu sorgen und mal eine Katze zu retten. Doch bald fällt Angel auf, dass es in Sandford zwar offiziell keine Morde gibt, aber die Unfallstatistik dafür ausgesprochen hoch ist… Der Film konnte weltweit solide 73 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einfahren und gehört zu den beliebtesten Filmen des Genres. Auch von den Kritikern wurde Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis gut aufgenommen. Tolle Darsteller, treffender Dialogwitz und klug eingesetzte Filmzitate!

Stirb langsam - Jetzt erst recht (1995)

Cop-Buddys: John McClane und Zeus Carver

Im dritten Teil der bis heute erfolgreichen und beliebten „Stirb langsam“-Reihe bekommt Bruce Willis als John McClane - anders als in den Teilen zuvor – keine Hilfe von dem Polizisten Al, sondern von Samuel L. Jackson („The Return of the First Avenger“): In Stirb langsam - Jetzt erst recht ist es John McClane gewohnt, dass ihm das Schicksal übel mitspielt, doch nun ist er wirklich am Ende, denn seine Frau hat ihn verlassen, sein Boss hat ihn suspendiert und ein Irrer macht sich einen Spaß daraus, ihn auf eine makabere Schnitzeljagd quer durch New York zu schicken. Der Terrorist droht damit, eine Schule in die Luft zu jagen, sollte McClane seine Rätsel nicht lösen könne. Der schwarze Ladenbesitzer Zeus kommt dem Polizisten zur Hilfe und wird McClane kurzerhand als unfreiwilliger Partner zur Seite gestellt, der ihm helfen soll, den Fall zu lösen… Der ironische Actionfilm, der nur so von Explosionen und Effekten strotzt, war ein voller Erfolg für die Macher. Bei einem Produktionsbudget von 90 Mio. US-Dollar spielte der Film weltweit 366 Mio. US-Dollar wieder ein.

Miami Vice (2006)

Cop-Buddys: Sonny Crockett und Ricardo Tubbs

Bei dem Buddy-Cop-Film Miami Vice handelt es sich um eine Neuverfilmung der gleichnamigen Fernsehserie aus den 1980er Jahren. Damals waren Don Johnson („Django Unchained“) und Philip Michael Thomas („Zwei Engel mit vier Fäusten“) als Sonny Crockett und Ricardo Tubbs zu sehen, im Film schlüpften Colin Farrell („Total Recall“) und Jamie Foxx („The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro“) in die Rollen. Die Filmhandlung von „Miami Vice“ setzt vor Ende der dritten Serienstaffel ein. Die beiden arbeiten in dem Film undercover um drei Morde in Miami aufzuklären. Im Rahmen ihrer Ermittlungen begleiten sie einen Drogenkurier, der große Mengen nach Südflorida transportiert und sie hoffentlich zum gesuchten Mörder führt. Ihr Auftrag läuft jedoch aus dem Ruder, als sich Crockett mit der Frau eines Waffen- und Drogenkuriers einlässt und Tubbs‘ Freundin Trudy ins Fadenkreuz der Verbrecher gerät…

Men in Black-Reihe (1997)

Cop-Buddys: Agent J und Agent K

Total durchgeknallt geht es in der Science-Fiction-Reihe „Men In Black“ mit Will Smith und Tommy Lee Jones („Malavita - The Family“) zu. Die Men In Black, Agenten einer US-Geheimbehörde, haben im ersten Teil die Aufgabe, die überall in der Welt als Menschen getarnt lebenden Aliens zu überwachen. Als eine extraterrestrische Riesenschabe nach einer Bruchlandung auf einem Bauernhof die Erde zu zerstören droht, müssen die Agenten K und J sie aufspüren und ausschalten. Gesagt getan! Im zweiten Teil müssen die beiden ein neues, diabolisches Alien in Gestalt des verführerischen Dessous-Models Serleena aufhalten, das die Erde unterjochen will. Im letzten Teil geht es sogar um das Leben von K selbst sowie das Schicksal des gesamten Planeten…

Die Story des Films basiert auf der Miniserie „Men in Black“ von Malibu Comics, welche Verschwörungstheorien über Agenten in schwarzen Anzügen im Dienst amerikanischer Regierungsbehörden parodiert. Allein der erste Film spielte bei einem Budget von 90 Millionen US-Dollar weltweit hervorragende 590 Millionen US-Dollar ein. Top!

Rush Hour-Reihe (1998)

Cop-Buddys: Lee und Carter

Ebenfalls zu den beliebtesten Buddy-Cop-Filmen überhaupt gehört die „Rush Hour“-Reihe mit Jackie Chan („Karate Kid“) und Chris Tucker („Silver Linings“), die aus insgesamt drei Filmen besteht. Der erste Teil war zudem Jackie Chans bis dahin erfolgreichster Film mit einem Einspielergebnis von über 140 Mio. Dollar - allein in den USA. Im ersten Teil ermitteln Detective Inspector Lee und der großmäulige Detective James Carter zusammen in der Entführung der Tochter des in Los Angeles lebenden Konsuls Han Solon. Dabei mischen sie sich gegen den Willen des FBI in die Ermittlungen ein. Im zweiten Teil kümmern sie sich um einen Bombenanschlag auf die US-Botschaft sowie die zwielichtigen Machenschaften von Lees Erzfeind Ricky Tan. Im letzten Teil geraten die beiden während einer Reise nach Paris an einen Ableger der chinesischen Triaden-Familie. Erneut müssen sie den Kampf gegen das Verbrechen aufnehmen. „Rush Hour“ ist eine gute Mischung zwischen „Lethal Weapon“ und dem „Beverly Hills Cop“ mit einem Schuss asiatischem Flair.

Starsky & Hutch (2004)

Cop-Buddys: David Starsky und Ken Hutchinson

Die Actionkomödie Starsky & Hutch basiert auf der gleichnamigen Fernsehserie aus den 1970er Jahren. In den Hauptrollen sind Ben Stiller („Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“) als Starsky und Owen Wilson („Prakti.com“) als Hutch zu sehen. Sie mimen die beiden Cops Ken Hutchinson und David Starsky, die einen Mord aufklären müssen und dabei an den zwielichtigen Geschäftsmann Reese Feldman geraten. Dank ihres ultracoolen Informanten Huggy Bear wissen sie über dessen Drogendeals Bescheid und müssen nur noch die Beweise besorgen, um ihren Boss Captain Doby zufriedenzustellen. Doch das ist schwerer als gedacht… Am Ende des Films haben die beiden Original-Akteure Paul Michael Glaser („Was das Herz begehrt“) als Starsky und David Soul („Drecksau“) als Hutch einen Cameo-Auftritt. Absolut sehenswert!