Zwei Familien auf der Palme

  

Filmhandlung und Hintergrund

Harmlos-heitere Komödie über gegensätzliche Familien, die gemeinsam Schiffbruch erleiden.

Im Alltag würden die betuchten von Zangenheims und die Arbeiterfamilie Kowalski nie aufeinander treffen, doch das Schicksal will es, dass sie gemeinsam auf einer verlassenen Insel vor Mauritius stranden. Irgendwie müssen sie sich zusammenraufen. Gerade Banker Hubertus macht die schmerzliche Erfahrung, dass ihm all sein Geld nun nichts mehr nützt. Dann allerdings entdeckt er in einem abgestürzten Flugzeug eine Kiste voller Banknoten, und schon scheint die alte Ordnung wiederhergestellt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zwei Familien auf der Palme: Harmlos-heitere Komödie über gegensätzliche Familien, die gemeinsam Schiffbruch erleiden.

    Nach einem feuchtfröhlichen Trip mit einer Yacht landen die beiden samt jeweiliger Frau und Sprössling auf einem zwar idyllischen, aber auch gottverlassenen Eiland irgendwo in der Nähe von Mauritius. Umgehend entbrennt ein Klassenkampf, aber wenn sie überleben wollen, müssen sie sich irgendwie zusammenraufen.

    Das gilt vor allem für den arroganten Aristokraten, denn der Proletarier ist den Herausforderungen selbstredend viel besser gewachsen. Die Entwicklung der Geschichte ist nicht weiter überraschend, zumal die Figuren den handelsüblichen Klischees entsprechen: Der Banker ist ein Schnösel, seine Frau ertränkt die Eintönigkeit ihres Alltags in Alkohol, die gemeinsame Tochter Chiara ist ein verzogenes pubertierendes Gör. Die Kowalskis kommen naturgemäß besser weg, auch wenn der ausgiebig tätowierte Franky zu übertriebener Eifersucht neigt, doch selbst das passt ja ins Bild. Sohn Jochen ist auf der Stelle hingerissen von der hübschen Chiara. Bloß Ehefrau Sandy passt nicht recht ins Bild: Sie ist zwar arm, aber nicht sexy; und doof schon mal gar nicht. Tatsächlich ist Valerie Niehaus die einzige aus dem Ensemble, die gegen die Erwartungen besetzt worden ist. Gerade im direkten Vergleich mit dem urwüchsigen Dirk Borchardt, für den Franky Kowalski natürlich eine fabelhafte Rolle ist, klingt der Berliner Dialekt der gebürtigen Niedersächsin hörbar unecht. Heio von Stetten passt dagegen ausgezeichnet zu seiner Figur, und Nadesha Brennicke scheint die flatternde Aristokratengattin gar auf den Leib geschrieben. Die beiden Jugendlichen, Anna Lena Klenke und Sven Gielnik, sind ebenfalls gut ausgewählt und geführt worden (Regie: Andi Niessner). Auch wenn Autor Timothy Tremper nur wenige Überraschungen zu bieten hat, zumal selbst der charakterliche Wandel der Figuren den Erwartungen entspricht, ist „Zwei Familien auf der Palme“ gerade angesichts des überschaubaren Schauplatzes erstaunlich abwechslungsreich. Das meiste Handlungspotenzial gewinnt das Drehbuch naturgemäß dem Zwist zwischen den Familien ab, die als erstes eine Demarkationslinie im Strandsand ziehen. Der Fund zweier verschlossener Metallbehälter in einem vor Jahren im Dschungel abgestürzten Flugzeug vertieft das soziale Ungleichgewicht noch: Die Kiste von Hubertus steckt voller Banknoten, weshalb er Franky, der sich mit Weinflaschen begnügen muss, für dessen Dienstleistungen fortan fürstlich entlohnen kann. Immerhin hat der Rotwein maßgeblichen Anteil am allerdings etwas flott herbeigeführten guten Ende. tpg.

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