Filmhandlung und Hintergrund

TV-Heimatkomödie: Diesmal versucht Hotelier Breitwieser Antonia und Regina zu verkuppeln, natürlich nicht ohne Hintergedanken...

Als ein berühmter Dirigent am Chiemsee auftaucht, wittert der intrigante Breitwieser seine Chance, das „Kleine Hotel am großen See“ im Handstreich zu übernehmen: Der Mann hatte die schwangere Antonia vor Jahrzehnten sitzen gelassen, um Karriere zu machen. Allerdings wusste er nichts von seinem Vaterglück. Mit gewohnter Raffinesse fädelt Breitwieser eine neue Verschwörung ein; bis er feststellt, dass ein Leben ohne seine Lieblingsfeindin gar keinen Spaß mehr machen würde.

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    Kritikerrezensionen

    • Zwei am großen See: Große Gefühle: TV-Heimatkomödie: Diesmal versucht Hotelier Breitwieser Antonia und Regina zu verkuppeln, natürlich nicht ohne Hintergedanken...

      Kaum zu glauben, aber nach rührseligem Beginn entpuppen sich die Filme über das ungleiche Doppel vom Chiemsee immer mehr als Kleinod. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Titelfiguren (Uschi Glas, Ruth Drexel) längst nicht mehr allein im Mittelpunkt stehen. Ohnehin kann es den Geschichten nur gut tun, Nachbar Breitwieser so weit wie möglich ins Zentrum zu rücken. Selbst wenn sich Gerd Anthoffs Interpretation des intriganten Konkurrenten nur notdürftig von seiner Rolle als opportunistischer Abteilungsleiter in der ZDF-Reihe „Unter Verdacht“ unterscheidet: Als Schauspieler ist er einfach brillant und ein Meister der kleinen, wie beiläufig gesetzten Gesten. Auch sein Komplottkumpel, der örtliche Bankchef (Alexander Held), sorgt am Rande für kleinen Glanzlichter.

      Angesichts der darstellerischen Kostbarkeiten kann man locker verkraften, dass die Geschichten den gewohnten Rahmen des typischen Freitagsfilms nicht sprengen. Diesmal taucht unverhofft jener Mann auf, der die schwangere Antonia Berger (Glas) vor drei Jahrzehnten sitzen gelassen hat, um in Boston Karriere als Dirigent zu machen. Allerdings wusste er damals nichts von seinem Vaterglück. Und weil auch Regina Lechner (Drexel) Avancen vom einst nach Südafrika ausgewanderten Bruder ihres früheren Arbeitgebers erhält, wittert Breitwieser seine große Chance, das Nachbarhotel im Handstreich zu übernehmen: Sollten sich beide Damen verlieben und den Chiemsee verlassen, wäre endlich der Weg frei. Mit gewohnter Raffinesse fädelt er eine neue Verschwörung ein, diesmal allerdings als postillon d’amour – bis er feststellt, dass ein Leben ohne seine Lieblingsfeindin Antonia gar keinen Spaß mehr machen würde.

      Diese ungewohnte, fast schon menschliche Seite an Breitwieser macht den größten Reiz des Films aus (Buch: Andreas Föhr und Thomas Letocha, Regie: Walter Bannert), der aber zudem immer wieder mit unverhofften komischen Einlagen fast schon satirische Züge annimmt. Doch es ist Anthoff, dem die Meriten gehören. Erst versemmelt Breitwieser linkisch einen Auftritt mit Blumen für Antonia, dann hält er seinen Sohn (Max von Thun) auch noch für schwul: absolut sehenswert. tpg.

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