Filmhandlung und Hintergrund

Hubert und Rosmarie Haller sind seit 17 Jahren verheiratet, haben drei gemeinsame Söhne und versuchen beide mit einer Affäre dem Ehe-Blues zu entkommen...

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Kritikerrezensionen

  • Zwei Affären und noch mehr Kinder: Hubert und Rosmarie Haller sind seit 17 Jahren verheiratet, haben drei gemeinsame Söhne und versuchen beide mit einer Affäre dem Ehe-Blues zu entkommen...

    „Regentage“ hieß dieses komödiantische Beziehungsdrama ursprünglich. Der Titel „Zwei Affären und noch mehr Kinder“ lässt mehr Komödie als Drama erwarten, ist aber auch viel austauschbarer als die Geschichte: Möbeldesigner Hubert (Udo Wachtveitl) hat alles, was man für eine ordentliche Midlife Crisis braucht. Sein Wiener Kleinbetrieb steht kurz vor einem Großauftrag, der die Firma aber auch in den Bankrott treiben kann; seine Freundin (Marion Mitterhammer) verlangt, er solle sich endlich öffentlich zu ihr bekennen; mit seiner Frau (Sissy Höfferer) hat er sich stillschweigend auf ein äußerst fragiles Arrangement gegenseitiger Toleranz geeinigt; sein ältester Sohn redet nicht mehr mit ihm; dafür pinkelt sei kleinster, wo immer er geht und steht. Zu allem Überfluss wird seine Frau schwanger, weiß aber nicht, ob das Kind von Hubert oder von ihrem Yoga-Lehrer ist, mit dem sie eine innige Affäre hat.

    Das klingt nach viel komischem Potenzial, bei dem sich der Film auch gern immer wieder bedient. Mit dem Etikett „Beziehungskomödie“ täte man der von Wolfram Paulus solide inszenierten Geschichte (nach einem Drehbuch von Klaus Pieber und Michael Glawogger) allerdings Unrecht. Wie alle wirklich guten Komödien wandelt der Film auf einem schmalen Grat; mitunter trennen ihn nur Nuancen vom Drama. Der Grundton der Geschichte ist dennoch vorwiegend heiter, denn Paulus gibt den dramatischen Momenten immer noch einen komischen Kick. Viele Szenen sind allerdings auch Komödie pur, etwa die Auseinandersetzungen zwischen Hubert und seinem zögerlichen Kompagnon (Hans Sigl); ganz abgesehen davon, dass der unheimliche Pinkler, der selbst vor der Schublade einer Psychiaterin nicht Halt macht, immer wieder für Erheiterung sorgt. tpg.

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