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Zur Hölle, Mrs. Love

Kinostart: 08.10.1992

Filmhandlung und Hintergrund

Um den „Robert De Niro-Award“ dieser Ausgabe spielt hier der erst 12-jährige Harley Cross und präsentiert der Filmgeschichte jüngsten Amokläufer mit Vietnamtrauma. Seiner seelischen Entwicklung widmet Regisseur Juan Jose Campanella einfühlsam den Großteil seiner Aufmerksamkeit, während Karen Young („Birdy“) die in mancherlei Hinsicht bedauernswerte Mutter zwar zurückgenommen, aber immer noch so überzeugend spielt...

Bei der Erziehung ihrer drei Kinder ist die junge Candice Love, alleinstehende Erbin eines beträchtlichen Vermögens, auf ganzer Linie überfordert. Besonders ihr ältester Sohn Dan ist zum sozialen Problemfall geworden und kaum mehr in der Lage, mit anderen Kindern normale Schulen zu besuchen. Die hilflose Candice schickt ihn auf eine lange Reise durch Heime und Anstalten, wo sich Dan unter anderem das Gedankengut eines übergeschnappten Vietnamveteranen aneignet und einer der wenigen Personen beraubt wird, die ihm körperliche Zuwendung entgegenbringen. Nach Hause zurückgekehrt, brechen sich Angst und Aggression in einer Amokaktion gegen die Mutter Bahn, die den Sohn schließlich in Notwehr erschießt.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Um den „Robert De Niro-Award“ dieser Ausgabe spielt hier der erst 12-jährige Harley Cross und präsentiert der Filmgeschichte jüngsten Amokläufer mit Vietnamtrauma. Seiner seelischen Entwicklung widmet Regisseur Juan Jose Campanella einfühlsam den Großteil seiner Aufmerksamkeit, während Karen Young („Birdy“) die in mancherlei Hinsicht bedauernswerte Mutter zwar zurückgenommen, aber immer noch so überzeugend spielt, daß auch der schwerfälligste Betrachter ziemlich schnell begreift, warum hier ein Kind so gründlich ausrastet. Der Zuschauer muß sich auf den Stoff einlassen, denn statt vordergründigem Action-Entertainment gibt es einen spannend-dramatischen Psychothriller, der viel Publikum verdient und bei entsprechender Empfehlung sicherlich auch finden wird.

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