Filmhandlung und Hintergrund

Romantische Komödie mit Uma Thurman als Beziehungsexpertin, deren geplante Hochzeit von einem charmanten Abenteurer sabotiert wird.

Radiomoderatorin Emma (Uma Thurman) ist eine erfolgreiche, jedoch eigentlich ziemlich verklemmte Beziehungsexpertin, die in ihrer Show den Hörern Ratschläge fürs Liebesleben erteilt. Sie selbst ist auf dem besten Weg, den konservativen Manager Richard (Colin Firth) zu ehelichen. Da stellt sie entsetzt fest, bereits verheiratet zu sein - mit dem verantwortungslosen Feuerwehrmann Patrick (Jeffrey Dean Morgan). Sein Hack ins Standesamt ist eine Racheaktion!

Ein weiblicher Date-Doktor bekommt eine dicke (moralische) Lektion erteilt, denn nicht jeder ist froh, aufgrund eines achtlos hingeworfenen Beziehungstipps von der Freundin verlassen zu werden. Die starbesetzte Komödie lehrt Tarantino-Muse Uma Thurman Mores und echte Liebe.

In ihrer Radiosendung ist Emma Manhattans Expertin in Sachen Liebe, doch privat ist die romantische Ratgeberin verunsichert. Gerade hat sich ein Fremder, Feuerwehrmann Patrick, mit Datenmanipulation als ihr Mann ausgewiesen und so ihre Hochzeitspläne mit dem britischen Gentleman Richard sabotiert. Zunächst will Emma Patrick nur loswerden, doch der Abenteurer entpuppt sich als Permanentstörung mit wachsenden Sympathiewerten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Angeblich handelt es sich bei diesem Film "Zufällig Verheiratet" um ein langjähriges Wunschprojekt von Uma Thurman. Sie wollte mit diesem Stoff, den sie auch produziert hat, ihr komödiantisches Schauspieltalent entfalten. Uma Thurman ist nicht nur eine attraktive Frau, sondern mit Sicherheit auch eine Schauspielerin, die eine bessere Rolle verdient als die der Radio-Liebesdoktorin Emma Lloyd. "Zufällig verheiratet" ist eine nicht wirklich lustige und von Regisseur Griffin Dunne auch nicht gut inszenierte Geschichte mit altbackenen Gags.

      Wenn Emma Lloyd ihre Beziehungstipps ins Radiomikrofon spricht und nicht vergisst, ihr neues Buch „R.E.A.L. Love“ zu erwähnen, hören ihr die Frauen in New York andächtig zu. Und handeln, so wie Sophia, die sich nach ihrem Anruf in der Sendung plötzlich zu schade für ihren Bräutigam Patrick ist. Der Verlassene hat einen jungen Nachbarn, der sich Emma Lloyds Akte vom Standesamt auf den Computer holen kann. Schwupps – schon ist Patrick offiziell Emma Lloyds Ehemann. Nur damit sie sieht, wie es ist, wenn ihre eigenen Hochzeitspläne mit Richard durcheinandergebracht werden.

      Emma glaubt von Anfang an, dass es sich um einen Computerfehler handelt. Doch als sie Patrick in seiner Stammkneipe trifft, kommt sie nicht zu Wort, sondern trinkt erst mal ein Glas mit, und noch eines, und landet schließlich tief schlafend in Patricks Bett. Am nächsten Morgen spielt sie slapstickhaft die Entsetzte beim Anblick ihrer zerknitterten Bluse, und glaubt schon an das Schlimmste. Angeblich waren die Screwball-Komödien der dreißiger und vierziger Jahre Vorbild für diesen Film, doch „Zufällig verheiratet“ versucht sie auf zu simple, kindische Weise nachzuahmen.

      So ist Uma Thurman mit ihrem pastellblauen Kostüm und ihren blonden Haaren über längere Zeit nur hübsch anzuschauen und für ihre dümmliche Slapstickrolle zu bedauern, aber im Laufe des Films darf sie natürlicher werden. Leider wird die Geschichte trotzdem nicht schwungvoll und witzig. Colin Firth als Richard wirkt, als habe er sich in diesen Film nur verirrt, und es bleibt ein Rätsel, was Isabella Rossellini und Sam Shepard dazu bewogen hat, in Nebenrollen mitzuwirken.

      Dank einer indischen Familienfeier mit Tanz und Gesang hält ein wenig Bollywood-Charme Einzug in diese amerikanische Komödie, die es trotzdem nicht schafft, up to date zu sein. Aus den verschiedenen Milieus, denen Emma Lloyd und der Feuerwehrmann angehören, hätte wesentlich mehr Situationskomik und Konfliktstoff geholt werden können. Auch die romantischen Beziehungen hätten mehr Sorgfalt in der Ausarbeitung verdient. Stattdessen setzt man auf Witze wie diesen: Emma Lloyd spricht auf der Straße einen Feuerwehrmann an, der sich erschreckt und den Wasserschlauch auf ihr Gesicht richtet.

      Fazit: "Zufällig Verheiratet" ist eine linkische Komödie mit altbackenem Humor und unterforderten Darstellern.
    2. Zufällig verheiratet: Romantische Komödie mit Uma Thurman als Beziehungsexpertin, deren geplante Hochzeit von einem charmanten Abenteurer sabotiert wird.

      Auf Sicherheit abonniert, doch vom Abenteuer verführt, entdeckt Uma Thurman die Leidenschaft für einen Mann, der Feuer löscht, aber auch entfacht.

      Privat hat Thurman nach zwei gescheiterten Ehen und einer gelösten Verlobung den Kandidaten für die perfekte Symbiose von Liebe und Leidenschaft bisher nur mit Verfallsdatum gefunden, doch auf der Leinwand ist Hoffnung in Sicht. Zehn Jahre, nachdem ihr das Debütskript der Autorinnen Mimi Hare und Clare Naylor angeboten wurde, die sich inzwischen mit einer mehrteiligen Hollywoodsatire in die Buchwelt zurückgezogen haben, hat Thurman das Projekt als Produzentin bis zur Premiere begleitet. Zufällig ist daran nur der titelgebende Ehemann, während Film und Besetzung strikt den Erfolgsformeln für romantische Komödien folgen. Inszeniert von Griffin Dunne, zumindest in der Genrequote Experte „In Sachen Liebe“, ist Thurman als Radio-Ratgeberin Dr. Emma Lloyd der Love Guru von Manhattan. Alle Inselbewohnerinnen hängen an ihren Lippen, folgen ihren Empfehlungen. Stellvertretend für seine Spezies hat Feuerwehrmann Patrick (Jeffrey Dean Morgan) unter den Kollateralschäden zu leiden, denn seine große Liebe wird gefriergefrostet, als Lloyd seiner Verlobten während der Sendung die Heirat ausredet. Mit Hilfe eines jungen Hackers realisiert Patrick seine Rache, lässt sich im Heiratsregister als Ehemann der Liebesexpertin eintragen. Damit ist deren bevorstehende Heirat mit dem Briten Richard (Genreveteran Colin Firth), eine konservative Oase von Anstand und Sicherheit, zunächst einmal sabotiert und der Kontaktfunke gezündet, der die etwas hüftsteife Beziehungsgouvernante mit einem lockeren maskulinen Naturereignis zusammenführt. Erwartungsgemäß erobert der Mann von der Straße Lloyds gut situiertes Umfeld im Sturm, darunter ein Ehepaar, das sich mit Kenntnissen über Podolski und Klinsmann als deutsch ausweisen kann. Von Beginn an sind hier die Rollen zugewiesen: Situationskomik dominiert über Dialogwitz, ein indischer Clan bringt Exotik und sporadischen Witz über die Nebenfiguren ein, Colin Firth gibt den gestauchten Gentleman, Thurman nicht immer überzeugend die befreite Verspannte und Dean Morgan den Charmemagneten, dem seit seiner Gastrolle in der Ärzteserie „Grey’s Anatomy“ auch im Kino die Frauen zu Füßen liegen. Der „Accidental Husband“ selbst ist also unwiderstehlich und damit dieser Film, der seine Stärken eher in der Romantik als der Komik hat, für die weibliche Zielgruppe gerüstet. kob.

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